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13 Regeln - Wie schütze ich meinen Heimrechner und mich selbst?letzte Aktualisierung 04.07.2010, u.a. der Hinweis, dass auch über Twitter (und alle anderen Social Networking Websites) jede Menge Schadsoftware verteilt wird (und auch andere Gefahren lauern und dass heute Trojaner-Angriffe fast nur noch über legitime Webseiten stattfinden. von Philipp Schaumann Jeder hat heute von Computerviren, von Hackern und oft auch von Trojanern gehört, aber wie schützt man sich eigentlich am besten? Hier einige einfache Regeln. Jeder hat heute davon gehört, dass es Computerviren und Hacker gibt, dass man sich und seinen PC (oder den Apple Rechner) schützen muss, aber nur wenige sind sicher, dass sie wirklich wissen, was genau sie tun müssen. Die ersten 4 Regeln sind absolute MUSS-Regeln. JEDER Rechner braucht heute Schutz gegen Schadsoftware, einen Firewall und regelmäßig aktualisierte Software. Und wer auf seinem Rechner Daten hat, die er/sie ungern verlieren möchte, der muss regelmäßig eine Datensicherung durchführen (und nicht nur die "Eigenen Dateien"). Mac-Benutzer waren lange in der angenehmen Position, dass Sicherheitsfragen sie kaum betrafen; das ändert sich jetzt immer schneller (siehe mehrere Artikel weiter unten). Hier 2 Links zum Thema Sicherheit und Macs: integrierte Sicherheits-mechanismen und Keep my Mac safe (engl). Ein bezeichnendes Statement von einem Teilnehmer eines Hackerwettbewerbs: "Writing exploits for Vista is hard work. Writing exploits for Mac is a lot of fun". Was er damit meint ist, dass es beim Mac in der Regel ausreicht, (mittels Fuzzing) einen Absturz zu produzieren, die Speicherplätze sind alle fest zugeordnet. Bei den neueren Windows Systemen gibt es jetzt "memory randomisation", d.h. es ist sehr schwer, eine bestimmte Stelle zu überschreiben. Apple selbst vollführt ein bisschen einen Eiertanz bei dem Thema Sicherheit. Im Frühjahr 2009 hatten sie veröffentlicht: "Apple encourages the widespread use of multiple antivirus utilities so that virus programmers have more than one application to circumvent, thus making the whole virus-writing process more difficult" Dieser Text ist jetzt allerdings auf der Website nicht mehr zu finden. Das Problem ist aber nicht verschwunden. Tatsache ist, dass bei der Zahl der Verwundbarkeiten Adobe mit Acrobat und diversen Flash-Viewern gut die Hälfte aller Verwundbarkeiten darstellt (von denen fast alle zwar immer noch Windows attackieren, aber hier Apple Issues Fix Adobe Flash Bugs) und dass Löcher im Betriebssystem nicht mehr die große Bedeutung haben wie früher (was nicht bedeutet, dass man das Betriebssystem vernachlässigen darf, der Angreifer braucht nur eine einzige offene Stelle, egal wo).
1. Jeder Rechner braucht einen aktuellen Schutz gegen SchadsoftwareInfizierte Rechner - Viren, Würmer, Trojaner, Spyware, Adware, etc.
Kurztipp: Schutzprogramm gegen Schadsoftware installieren (auch kostenlos verfügbar) - gilt für Apple und MS Windows, zusätzlich für Windows alle 1-2 Monate die kostenlosen Microsoft Services verwenden Egal, ob sie einen Windows Rechner oder ein anderes System benutzen, jeder Rechner braucht einen aktuellen Schutz gegen die verschiedenen Formen von Schadsoftware. Und ob das Viren, Würmer, Trojaner, Keylogger oder Spyware ist braucht Sie eigentlich nicht wirklich zu interessieren - wichtig ist, dass Sie Schutzprogramm aktiv haben und dass täglich über das Internet eine automatische Aktualisierung erfolgt. Es gibt dafür viele kommerzielle Angebote, aber es gibt mit AntiVir (http://www.free-av.de) auch eine gute kostenlose Alternative. Auch bei Antivir kann man automatisch die Aktualisierungen herunterladen lassen (hier gibt es weitere kostenlose Virenschutzprogramme und andere Angebote). Microsoft bietet auch kostenlose Schutzservices an und diese sollten zusätzlich genutzt werden. So sollten Sie den Windows Defender (zur Sicherung gegen Spyware in Echtzeit) ebenfalls installieren (das klappt aber nur mit Windows XP und Vista und mit einer legalen Kopie). Zusätzlich installieren Sie von Microsoft noch prophylaktisch das Windows Malicious Software Removal Tool (MSRT). Es kann sehr viele Varianten von Schadsoftware entfernen. Noch ein empfehlenswerter Service von Microsoft: Windows Live OneCare. Wenn Sie diesen Service aufrufen wird eine Sicherheitsüberprüfung durchgeführt, dies sollten Sie zumindest einmal pro Monat tun. Ähnliche kostenlose ad-hoc Überprüfungen bieten über das Internet bieten auch andere Firmen an (siehe etwas weiter unten). Aber Achtung: es gibt eine neue Klasse von Schadsoftware, die Scareware. Ein Beispiel ist ein vorgeblich kostenloses Virenschutzprogramm "Security Essentials 2010", das jedoch immer wieder falsche Warnungen einblendet und eine angebliche Vollversion für 50 Euro verkaufen will. Aber auch bei aktuellem Virenschutzes ist man nicht 100% sicher. Es gibt ständig neue Varianten (z.B. bis zu 1000 Varianten des gleichen Schadprogramms) und neue Schadsoftware wird oft erst nach einiger Zeit oder gar nicht erkannt (deswegen auch unbedingt die sog. "Heuristics-Option" im Virenschutz aktivieren). Das Überprüfen und "Reinigen" des Rechners von Spyware (aber nicht Viren und Würmern) geht z.B. über die kostenlose Version von Ad-Aware Wie werden die Rechner eigentlich infiziert? Besondere Vorsicht ist bei allen E-Mails mit Anhängen geboten. Auch wenn der Text manchmal verlockend klingen mag ("Britney Spears nackt") oder auch wenn er eher ärgerlich ist ("Ich werde Sie wegen Verleumdung verklagen, siehe Anhang" oder "Wir haben 300 Euro von Ihrer Kreditkarte abgebucht, siehe Anhang"), so sollte man in all diesen Fällen seine Neugier zügeln und die E-Mails sofort löschen ohne den Inhalt genauer zu untersuchen. Übrigens, auch wenn der Absender ein guter Bekannter ist, so sagt das nichts aus. Vielleicht ist der Rechner dieses Bekannten infiziert, oder der Rechner eines gemeinsamen Bekannten. Viele dieser Schädlinge suchen auf infizierten Rechnern in allen Dateien nach E-Mail Adressen und verschicken sich dann selbst mit einer der gefundenen Adressen als Absender an alle diese Adressaten. Natürlich kann man trotzdem den Bekannten konktaktieren, aber erst mal in höflicher Form, denn er ist evtl. vollkommen unschuldig und ebenfalls Opfer dieses Angriffs. Auch Spammer benutzen als Absender oft "unschuldige" Anwender, die Beschwerden gehen dann bei dem Unschuldigen ein (was bis zu einer Sperrung des Mail-Accounts des Anwenders führen kann). Infektionen finden ab 2008 immer öfter bereits statt ohne dass ein Anhang geöffnet oder eine Installation bestätigt werden muss (sog. "drive-by-infektionen"). Dafür genügt bei einem nicht optimal geschützten Rechner, dass der Benutzer auf eine harmlose Website geht, die vorher durch einen Angreifer infiziert und präpariert wurde. Google berichtet in einer Studie von ca. 450 000 davon. Durch den Besuch der Website kann bereits ein Schadprogramm auf Ihren Rechner geladen werden (und das geschieht manchmal auch per E-Mail, z.B. wenn das Mail im Vorschaufenster angezeigt wird, das deshalb lieber deaktiviert sein sollte, siehe unten). Nur aktualisierter Virenschutz, kombiniert mit Spyware-Schutz, aktualisierte Windows- und Browser-Versionen (siehe unten), bzw. De-Aktivieren von JavaScript oder Active-Scripting kann schützen, letzteres hat allerdings den Nachteil, dass dann viele Websites nicht korrekt angezeigt werden. Und heute wird Schadsoftware fast nur noch über legitime Webseiten verteilt.
Auch über Bilder und andere Inhalte auf Websites (z.B. PDF-, Foto-, Musik- oder Videodateien, z.B. auf Flickr, YouTube, etc.) kann man sich leicht infizieren (es gibt im Internet einen Generator, mit dem sich infizierten Bilder kinderleicht zu erzeugen lassen). Für die Infektion werden Verwundbarkeiten in Browser-Plugins verwendet, z.B. Flash, Shockwave, Realplayer, Quicktime oder auch in PDF oder Office-Formaten. Schutz bieten nur fortlaufend aktualisierte Programme. Und die Angreifer werden immer geschickter darin, reputable Websites zu finden, diese zu infizieren und über sie ihre Schadsoftware verteilen zu können (z.B. MySpace, YouTube, aber auch Sportvereine, Museen, etc. - eine Studie von ENISA (pdf, Seite 3) berichtet, dass 30000 neue infizierte Websites pro Tag gezählt werden und eine Untersuchung von Google von 4,5 Millionen URLs zeigte eine Infektionrate von 10%). D.h. auch eigentlich vertrauenswürde Websites können "unterwandert" sein und Infektionen verbreiten. In 2008 wird berichtet, dass vermehrt auch Social Networking Websites wie MySpace, StudiVZ, u.ä., aber auch Twitter für solche Angriffe genutzt werden. Ab Herbst 2008 wird von einer Welle von Angriffen berichtet, bei der beim Browsen im Internet ein Fenster aufgeht, das eine angebliche Infektion meldet und eine Schutzsoftware anbietet. Die Software weist in der Regel jedoch keine Funktion auf, kostet jedoch Geld. Seit Ende 2007 gibt es viele Meldungen über einen Trick mittels angeblichem Videocodec, bzw. Flash-Player. Es wird ein Video angeboten, dann geht ein Fenster auf, das besagt, dass ein Codec oder der Flash-Player fehlen würde: "soll der Codec (bzw. Flash-Player) jetzt installiert werden?". Was dann kommt ist aber die Schadsoftware.
Viele Schädlinge kommen auch als Beipack zu durchaus sinnvoller Software, die der Benutzer selbst installiert hat, z.B. kostenlose Spiele oder Bildschirmschoner (daher der Name Trojaner). Schadsoftware kann man sich an vielen Orten einfangen, z.B. bei der Installation von Freeware (bei der dann im kleingedruckten EULA - End User License Agreement - oft auf die zusätzlichen "Features" hingewiesen wird), aber auch von Websites, die mit Hilfe von Scripten solche Installationen heimlich durchführen. Gegen Letzteres kann man sich teilweise schützen, indem man seine Software aktuell hält. Eine weitere Quelle solcher Schädlinge sind die Raubkopien. Wer möchte, der findet im Internet jede Menge Raubkopien. Mal abgesehen davon, dass deren Nutzung illegal ist, lädt man sich in der Regel mit diesen Programmen auch noch ungebetene Gäste auf seinen Rechner. Das sind z.B. Programme, die den Angreifern erlauben, diesen Rechner fern zu steuern. Eine weitere Quelle solcher Schädlinge ist kostenlose Software, z.B. Screensaver (Bildschirmschoner) oder originelle Maus-Pointer oder sog. Windows Themes. Diese kommen sehr oft als ausführbares Programm (.com oder .exe oder .pif oder ....). Diese Programme finanzieren sich sehr oft über unangenehme Beipack-Software, wie z.B. Spyware-Programme, die E-Mail-Adressen für Spammer, aber auch Passworte ausspähen. Wer nichts riskieren möchte, sollte die Finger von allem lassen, was eine Installation erfordert. (Vergleichsweise harmlos sind hingegen die Bildschirmhintergründe (wallpaper) im JPEG-Format. Auch hier könnte Schadsoftware enthalten sein, aber die sollte ein aktueller Virenscanner entdecken.) Und selbst Grußkarten können Schadsoftware enthalten, ebenso wie kostenlose MS Office Vorlagen. Auf ein weiteres Problem mit kostenlosen Angeboten weist buerger-cert.de hin: vermeintliche Gratisangebote im Internet locken häufig in die Abo- die Details finden sich irgendwo im Kleingedruckten. Auch auf angebliche E-Mails von Microsoft mit angeblichen Sicherheitsupdates sind viele reingefallen. Microsoft verschickt keine E-Mails mit Sicherheitsupdates. Niemand schickt ihnen E-Mails mit Sicherheitsupdates, alle solchen E-Mails sind Angriffe auf Ihren PC. Es gibt auch eine Angriffsvariante über Messenger Systeme, z.B. MS Messenger, AIM (AOL Instant Messenger) oder ICQ. Angreifer bringen den infizierten Rechner dazu, die infizierten Dateien im Namen des legitimen Benutzer an dessen Freunde zu versenden. Wenn der Freund dann ein solches Programm empfängt, so muss er bestätigen, dass er mit der Installation einverstanden ist. Das tut er aber oft, denn er glaubt, das Programm käme von seinem Freund. Die Lektion hier: äußerste Vorsicht, wann immer eine Meldung kommt, dass ein neues Programm installiert werden möchte! Vertrauen Sie nicht darauf, dass das wirklich Ihr Freund war, der das Programm verschickt hat.
Thema Active-X
Active-X Controls können bösartig oder fehlerhaft sein. Hier ist der einzige Weg den ich bisher gefunden habe, diese unter Kontrolle zu halten: Löschen. Das geht im File Explorer, im Verzeichnis
Infiziert, was nun? Eine Infektion merkt der Benutzer manchmal daran, dass sich ständig Fenster öffnen oder daran, dass der Rechner extrem langsam läuft oder auch daran, dass sich die Startseite für das Internet verstellt (oder daran, dass die Freunde ich über die Viagra-Werbung beschweren, die offenbar von diesem Rechner kommt, aber in diesem Fall kann der Grund auch in einer geknackten GMX-, gmail- oder hotmail-Account liegen). Was mache ich, wenn der Rechner "spinnt" und daher der Verdacht besteht, dass er infiziert ist? Wenn der Rechner noch so weit funktioniert, dass ich meine Antiviren-Software aktualisieren kann, so ist dies der erste Schritt. Danach sollte die gesamte Festplatte mit Hilfe der aktualisierten Schutzsoftware überprüft werden. Wenn dies zu nichts führt, so kann es daran liegen, dass diese Art von Malware von diesem Antiviren-Programm nicht erkannt wird (was leider häufiger ist, als man denken könnte). Zum Glück gibt es kostenlose 1x-Scans von sehr vielen Herstellern, u.a. auch den OneCare Scan von Microsoft. Von Microsoft gibt es auch noch das Windows Malicious Software Removal Tool (MSRT). Es kann sehr viele Varianten von Schadsoftware entfernen. Was aber tue ich, wenn der Rechner direkt "hängt" oder beim Neustart gleich "abstürzt"? Dann muss ich beim Neustart den SAVE-Modus aktivieren, damit die Schadprogramme nicht automatisch aktiviert werden. Dies geschieht, indem während des Startens des Rechners die Taste "F8" gedrückt wird, immer wieder, bis ein Fenster aufgeht, in dem der "abgesicherte Modus" angeboten wird. Ich wähle diesen aus und halte noch die Shift-Taste (Umschalten auf Großbuchstaben) gedrückt bis der Rechner läuft. Wenn der Rechner nun so eingeschränkt läuft (der Bildschirm sieht eigenartig aus), so kann ich versuchen, die Anti-Virensoftware laufen zu lassen und hoffen, dass diese den Rechner reinigen. Falls dies nicht ausreicht, so gibt es auf den Anti-Viren Websites auch noch spezielle Reparatur- und Reinigungsprogramme. Noch ein Hinweis für Windows XP Benutzer (vermutlich auch bei Vista): XP hat einen automatischen Reparatur-Mechanismus für das Betriebssystem, der zuerst ausgeschaltet werden muss, damit dieser nicht jegliche Reparatur durch das Anti-Virenprogramms wieder rückgängig macht. Das Ausschalten geht über Start / Einstellungen / Systemsteuerung / System und dort gibt es einen "Reiter" "Systemwiederherstellung". Dort klickt man dann auf "Systemwiederherstellung deaktivieren". Nach der erfolgreichen Reparatur sollte dies dann später wieder eingeschaltet werden. In der Fachliteratur werden für die Fälle, in denen eine Bereinigung durch die oben genannten Tricks nicht ausreicht, 2 weitere Programme empfohlen: superantispyware (kostenlos für Privatnutzung, kann vom USB-Stick aus genutzt werden) und malwarebytes (kostenlose Testversion verfügbar). Für erfahrenere Windows-Nutzer, die sich auch vor Kommandozeilen nicht fürchten, gibt es hier eine recht gute (leider englische) Anleitung zur Untersuchung einer möglichen Infektion. Avira bietet mit dem "Avira AntiVir Rescue System" eine Boot-CD mit Reinigungssoftware zum Download an. Eine Boot-CD hat den Vorteil, dass damit auch die Schadsoftware gefunden wird, die sich vor dem Betriebssystem versteckt. Eine separate Boot-CD ist unabhängig vom infizierten System, aber auch diese CD sollte aktuell sein, damit die neusten Programme erkannt werden. Um diese CD herunterzuladen brauche ich natürlich einen Rechner, der noch funktioniert und CDs brennen kann. Es gibt Infektionen, bei denen eine Reparatur wie bisher beschrieben nicht ausreicht. Sie setzen sich so fest, dass nach jedem Neustart, oder sogar nach eine Neu-Installation die Infektion wieder erfolgt. Schlimmstenfalls müssen Sie sogar den sog. Master Boot-Record (MBR) neu schreiben, dann die Festplatte formatieren und dann erst das Betriebssystem neu installieren. Den MBR können Sie auch als Laie neu schreiben: Sie müssen von der Betriebssystem-CD starten, dann die "Wiederherstellungskonsole" aktivieren und dann "fixmbr" eingeben. Für Apple-Benutzer gibt es ein Trojaner Entfernungstool. Auch bei Apple-Rechnern gibt es gezielte Angriffen, z.B. mittels kostenloser angeblicher Schutzprogramme wie "MacSweeper" und "iMunizator", die nur dazu verleiten sollen, die wertlose Vollversion eines Programms zu kaufen. Kostenlose Online Scans (vermutlich nur für Windows) Einige kostenlose Online-Scans im Internet (die aber keinen Ersatz für einen installierten Virenschutz darstellen) sondern nur im Bedarfsfall zusätzlich eingesetzt werden:
Wer sich für die Geschäftshintergründe von Schadsoftware interessiert, der findet auf meiner Seite zur "dunklen Seite des Internets" jede Menge Hintergrundinfos dazu. |
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2. Sichern Sie regelmäßig und oft Ihre DatenKurztipp: Machen Sie sich einen festen Termin aus, wann Sie sichern, von täglich bis wöchentlich (jedes Betriebssystem). Ich empfehle eine Synchronisierungs-Software. 4 gute Gründe, Ihre Daten sehr oft zu sichern:
Wenn Ihr Rechner über einen CD- oder DVD-Brenner verfügt, so können Sie Ihre Daten darauf brennen. Ich rate jedoch zum Kauf einer USB-Magnetplatte, die bei einer Kapazität von 40 GB aufwärts viele Sicherungsversionen erlauben (d.h. Sie können auf dieser externen Platte jeweils ein neues Verzeichnis mit dem Sicherungsdatum anlegen). Floppies sind zu klein (1,4 MB) und können oft nach einiger Zeit nicht mehr gelesen werden. Sichern sollten Sie vor allem das Verzeichnis "Eigene Dateien". Aber leider ist das nicht ausreichend. Ihre E-Mails sind leider nicht dort abgespeichert und auch ihre Internet-Favoriten oder Bookmarks nicht. Auch die Einstellungen vieler Programme sind zumeist in den jeweiligen Installationsverzeichnissen. Dies muss alles separat gesichert werden. Um ihre E-Mails und Kontakte zu sicher, suchen Sie als Outlook-Nutzer nach einer Datei mit dem Namen "outlook.pst", bzw. "outlook.nst" für Outlook2003. [Um Dateien zu suchen verwendet man im Windows Explorer die Suchfunktion, ausgehend von C: (entweder über das entsprechende Icon oder falls dies nicht angezeigt wird, über Strg F). In den moderneren Systemen muss man dann leider noch angeben, dass auch Systemdateien berücksichtigt werden, sonst werden diese Mail-Dateien nicht gefunden. Besonders XP Benutzer müssen darauf achten, dass das System ALLE Dateien in die Suche einbezieht, Systemdateien oder sog. geschützte Dateien sind in der Grundeinstellung ausgeblendet. Dafür müssen Sie in den Optionen, bzw. den erweiterten Einstellungen entsprechende Vorgaben machen]. Falls mehrere outlook.pst gefunden werden, so schauen Sie bitte auf das Änderungsdatum um den letzten Stand zu finden. Legen Sie eine Kopie dieser Datei an und sichern Sie diese auf dem Sicherungsmedium, z.B. der CD oder DVD. Falls Sie Ihre Adressen nicht im Kontakte-Ordner innerhalb von Outlook speichern, sondern im "personal address book", dann müssen Sie auch noch eine Datei mit ".pab" suchen und diese sichern. - Mein Tipp: Wenn Sie die gesuchten Dateien einmal gefunden haben, so öffnen Sie den Ordner, in dem sie sich befinden und legen von diesem eine Verknüpfung auf den Desktop. Wenn Sie dann das nächste Mal Dateien sichern, so brauchen Sie nur diese Verknüpfung zu öffnen und Sie haben die gewünschten Dateien wieder vor sich, auf diese Weise vergisst man sie weniger leicht. Als Outlook Express-Nutzer suchen sie nach mehreren Dateien mit der Endung ".dbx". (1 Datei pro Mail-Verzeichnis das sie angelegt haben und noch ein paar, die das System verwendet). Die Adressen stehen separat in einer Datei mit ".wab" Endung, nicht immer im gleichen Verzeichnis (Suchfunktion verwenden). Dies gilt wohl auch für alle, die Adressbook nutzen. Wie kann ich nach einer Neu-Installation diese Mailboxen von der Sicherungsplatte wieder re-aktivieren? Der Weg, den ich nutze ist, dass ich erst ganz normal Outlook oder Outlook Express installiere und dabei entsprechende leere Dateien angelegt bekomme. Diese suche ich über die Suchfunktion des Explorers und ersetze diese dann durch die vorher gesicherten Dateien. Wenn danach das entsprechende Mailprogramm gestartet wird, so wird es sich die "untergeschobenen" Dateien nehmen und damit sind die Mails wieder da. (hier ist ein detaillierter Artikel für Fortgeschrittene zum Thema Outlook-Sicherung, wo u.a. auch auf Outlook Plug-ins verwiesen wird, die das automatisieren, erhältlich für Outlook ab 2000) Wenn Sie ihre Internet-Favoriten sichern wollen, so ist es vermutlich am einfachsten, wenn Sie diese über Datei / Export in den Bereich "Eigene Dateien" hinein sichern. Beim Webbrowser Firefox geht das über den Lesezeichen Manager. Für alle, die vor der englischen Sprache keine Scheu haben, hier eine köstliche Anleitung zur Datensicherung: Das Tao der Datensicherung (engl.) "Der Novize kommt zum Zenmaster und fragt nach dem "Tao des Backups" (der Weg der Datensicherung)" . . . . Und für alle, die auch Server einsetzen gelten strengere Regeln was Datensicherung/Backup betrifft, zu finden hier. Dort findet sich als Punkt 2 "Auslagerungsstrategie der Datensicherung". Und eine solche benötigt der private PC-Nutzer ebenfalls. Es geht darum, dass es zwar sehr gut ist, wenn sie 1x in der Woche alle ihre Daten auf einer externen USB-Platte sichern, aber wenn bei Ihnen eingebrochen wird, so wird diese mit hoher Sicherheit ebenfalls gestohlen. Und dann sind ihre Unterlagen, Fotos, etc. ebenfalls unwiederbringlich verloren. Die Lösung: eine weitere externe Festplatte, und diese wird ein mal im Monat aktualisiert und dann an einen anderen Ort gebracht. Ideen dafür gibt es viele: Verwandte, die in der Nähe wohnen, der abschließbare Schreibtisch in der Firma, notfalls auch der Keller oder die Lösung, die viele Firmen Nutzen - ein kleines Bankschließfach. Das neue Betriebssystem von Apple, MacOS X 10.5, verfügt über eine recht tolle Datensicherungsfeature: Time Machine. Auf einer dafür notwendigen 2. Festplatte (z.B. über USB) speichert das System stündlich und automatisch alle Änderungen der 1. Festplatte, und zwar geordnet auf einer Zeitachse. Wenn Sie dann mal aus Versehen eine Datei überschreiben, so müssen Sie nur die Zeit zurückdrehen und schon findet das Time Machine Programm den alten Stand der Datei. Die Details: "Time Machine sichert die stündlichen Datensicherungen der letzten 24 Stunden, die täglichen Sicherungen des letzten Monats und wöchentliche Sicherungen für alle Daten, die älter als einen Monat sind. Nur Dokumente, die erstellt und sofort wieder gelöscht wurden, werden möglicherweise nicht länger gesichert." Technisch ist dies vermutlich durch eine Kombination aus "inkrementeller Sicherung" und "differenzieller Sicherung", hier die Erklärung. Dieser Automatismus hilft auch, wenn man die vollständige Sicherung (mal wieder) auf den nächsten Tag verschoben hatte und auch dann, wenn man gerade eben die noch nicht gesicherte Präsentation selbst überschrieben hat (Speichern statt Speichern als ...) - der maximale Datenverlust beträgt 1 Stunde. Noch ein Vorteil gegenüber dem manuellen Sichern: Nicht nur die "Eigenen Dateien" werden gesichert, auch die E-Mails, die Favoriten und alle anderen Systemeinstellungen. PC Magazine in den USA kommentiert, dass das Datensicherungsprogramm des Windows Vista (in der professional Version) aber noch besser sei, da es diese Funktionalitäten sogar auf Blockebene kann. Spiegeln oder Synchronisieren von Verzeichnissen Ich habe einen anderen Weg gewählt: Synchronisierung von Verzeichnissen auf eine USB-Platte. Dafür habe ich mir Allway Sync installiert (Shareware). Diese Software kann sehr viele Tricks, z.B. die Synchronisation von Verzeichnissen auf einer USB-Platten, die abwechselnd in unterschiedlichen Rechnern genutzt werden. Für die Datensicherung brauche ich aber nur eine sehr einfache automatische Spiegelung. Ich lege z.B. auf der USB-Platte ein Verzeichnis 'eig_dateien_sync' an und konfiguriere die Software, dass alle Änderungen in den 'Eigenen Dateien' in diesen Spiegel-Ordner übertragen werden sollen. Dabei kann ich vorgeben, ob auch Löschungen gespiegelt werden sollen. Das ganze kann so automatisiert werden, dass es automatisch startet, wenn die USB-Platte eingesteckt wird. Und die Sicherung der Mail-Dateien (siehe oben) kann ich dabei gleich mit automatisieren, dann wird es nicht vergessen. Zusätzlich sollte ich aber einmal pro Monat ein ganzes Archiv-Abbild der zu sichernden Verzeichnisse machen (wegen 'aus Versehen gelöscht' und solchen Problemen). Und auf keinen Fall die E-Mail-Verzeichnisse vergessen (siehe oben).
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3. Halten Sie Ihre Software aktuellKurztipp: PSI Expert installieren (MS Windows), leider nicht verfügbar für Apple-Rechner In allen Programmen werden leider ständig neue Schwachstellen (d.h. Programmierfehler) gefunden, die dann von Angreifern ausgenutzt werden. Dagegen schützt man sich durch regelmäßiges Aktualisieren der installierten Programme (sog. Sicherheitspatches). Mehr und mehr Angriffe laufen nicht über Schwachstellen im Betriebssystem (MS Windows, Linux oder Apple OS), sondern über Anwendungen wie PDF-Leser und Mediaprogramme wie Realplayer, Quicktime, Flash, etc., bzw. die Webbrowser-Plugins. Wie bleibt man auf dem Laufenden? Die einfachste Möglichkeit bzgl. Aktualisierungen [auch außerhalb des Microsoft-Bereiches] auf dem Laufenden zu bleiben, ist das Abonnieren der technischen Warnungen des Bürger-CERTs aus Deutschland, was sehr zu empfehlen ist. Sicherheitsupdates werden übrigens nie per Mail zugestellt. Entsprechende Zusendungen sind immer falsch. Zuerst zu MS Windows (MacOS weiter unten) Wenn Sie Windows benutzen, so gibt es im "Start" Menü (links unten) die Funktion "Windows aktualisieren" oder im Internet Explorer unter "Extras" / "Windows Update". (Aber Vorsicht Sie über ISDN oder Telefonmodem im Internet surfen: Manche Updates sind sehr groß und brauchen sehr lange zum Download, aber da muss man leider durch). Oder Sie starten die Aktualisierung über den direkten Link auf Microsoft Update (nur im Internet Explorer Webbrowser möglich).
Seit Ende 2006 sind speziell die MS Office Produkte stark unter Beschuss, d.h. Programmfehler in Word, Excell und Powerpoint werden für Angriffe genutzt. Um auch bei Office aktuell zu sein müssen Sie auf der Windows Update Seite die neue Funktionalität "Microsoft Update" aktivieren, dann werden auch die MS Office Sicherheitspatches automatisch installiert. Nun zu den Anwendungsprogrammen Weitere Programme in denen Schwachstellen entdeckt und korrigiert wurden sind z.B. Diesen Service, die jeweils aktuellen Versionen zu listen, habe ich jetzt eingestellt, es ist einfach zu frustrierend, man kommt sich vor wie Sysiphos. Hier die Tipps: Überall wo es geht "automatisch aktualisieren" oder "automatisch nach Updates suchen" einstellen, und außerdem PSI Expert installieren und die Aktualität überprüfen lassen. 06.03.2009: SeaMonkey 2.0.3 (oder über eingebaute Update-Funktion), 06.03.2010: Firefox Webbrowser 3.6 (oder über Update Funktion: Menue "Hilfe", "Firefox aktualisieren"), 06.03.2010: Thunderbird 3.0.3 E-Mail Programm (oder über Update Funktion), 20.02.2010: OpenOffice 3.2, 18.02.2010: Adobe PDF Reader und Acrobat 9.3.1 oder Help/Check for Updates - Achtung: Adobe will dabei eBay-Desktop installieren :-( - Und noch was zu Adobe Reader und Acrobat - Sie müssen auf jeden Fall JavaScript deaktivieren: Reader Starten, dann Menue "Bearbeiten" > "Voreinstellungen..." > Kategorie "JavaScript" - entfernen Sie den Haken vor der Option "Acrobat JavaScript aktivieren" 12.02.2010: Adobe Shockwave Player 11.5.0.606 (Shockwave) (vormals Macromedia Flash Player) und Adobe Flash Player 10.0.45.2 (vermutlich braucht jedes System nur 1 davon - wichtig in beiden Fällen vorher die alte Version de-installieren) Und noch ein Tipp: im Flash Player Settings Manager sollte man im "Global Notifications Settings Panel" das Check-Intervall für Aktualisierungen auf maximal 7 Tage einstellen, 12.02.2010: AIR (Adobe IntegratedRuntime) 1.5.3.1930 (das ist eine Laufzeitumgebung für Flash), 31.01.2010: Google Chrome Update 4 (oder über Update Funktion - Schraubenschluessel-Symbol im Menue und dann Punkt "Info zu Google-Chrome"), 24.01.2010: RealPlayer 11 (läuft aber nur unter XP oder Vista, Empfehlung von heise.de: De-Installieren, da kaum noch benötigt) 02.01.2010: WinAmp Mediaplayer 5.571, 28.11.2009: Opera Browser 10.10, 21.11.2009: Safari Browser 4.0.4, oder über Update-Funktion 05.11.2009: Sun Java Runtime Environment JRE Version 6 Update 17. Vorher die installierte Version feststellen: Start / Einstellungen / Systemsteuerung / Java - dort lässt sich über "Aktualisierungen" auch ein automatisches Update einstellen, bzw. gleich dort runterladen. Oft hat man mehrere (veraltete) Versionen Java, diese müssen manuell entfernt werden, z.B. Link Uninstall Java oder über Start/ Einstellungen/ Systemsteuerung, Software - dann Java suchen und alle Einträge löschen - Noch ein Achtung: Java will jetzt auch gleich OpenOffice installieren, der kostenlose "Ersatz" für MS Office, überlegen Sie, ob Sie das möchten 26.09.2009: iTunes 9.0.1 (oder über Update-Funktion), 25.09.2009: VLC Player 1.0.2, bzw. unter Extras / Einstellungen "Auto Update" aktivieren, 17.09.2009: QuickTime 7.6.4, 26.06.2009: IrfanView 4.25 12.03.2009: Foxit 3.0 Build 1817 PDF Reader (oder über eingebaute Update-Funktion), dann über die Funktion "Check Updates now" das JPX-Add-on separat installieren, 23.12.2008: MPlayer, 16.12.2008: Trillian Messenger 3.1.12.0, 30.11.2008: StarOffice Update 12, 03.10.2008: dies betrifft nur Windows 2000: WinZip 11.0, 11.1 sowie 11.2 gefährden Rechner, 14.09.2008: Bonjour für Windows, 12.06.2008: Skype 3.8.0.139 (oder über "Hilfe/Auf Aktualisierung pruefen"), 29.4.2008: Realtek HD Codecs (betrifft wohl nur Vista), 25.4.2008: ICQ Messenger (autom. Update aktivieren), 07.02.2008: Bildbetrachter und -konverter XnView, 14.11.2007: Miranda Messenger 03.11.2007: ACDSee, 26.10.2007: Netscape, AOL hat die Sicherheitsupdates für Netscape-Browser eingestellt, d.h. es ist höchste Zeit auf Opera oder Firefox umzusteigen. - Und für das alte "Ad-aware SE" gibt es seit Anfang 2009 keine neuen Updates mehr. Anwender haben aber die Möglichkeit auf die ebenfalls kostenfreie Version "Ad-aware 2009 Free" umzusteigen.
Personal Security Inspector (PSI): eine sehr empfehlenswerte Abkürzung Die Firma Secunia bietet mit ihrem Personal Security Inspector (PSI) eine kostenlose Sicherheitsüberprüfung für Windows Rechner. Das für Privatnutzer lizenzfrei nutzbare Tool überprüft Windows-Betriebssysteme und viele Standard-Anwendungen, ob technische Schwachstellen existieren, Softwareversionen veraltet sind oder Programme nicht mehr vom Hersteller unterstützt werden. PSI erkennt mehr als 4.700 Programm(versionen). Sehr bequem ist, dass bei jeder veralteten Version gleich ein Link zur Installation der aktuellen Version, bzw. eine Option zum De-installieren angeboten wird. Gut daran ist, dass man testen kann, ob eine Aktualisierung wirklich gelungen ist [oft bleiben die alten Versionen weiterhin zurück, z.B. bei Java :-( ]. Tipp: Rechts oben auf "Erweitert" einstellen.
Nun für Apple Benutzer Leider gilt das hier gesagte (heute) auch in vollem Umfang für Apple Rechner, die früher relativ immun waren, bzw. wegen der geringen Verbreitung kaum die Aufmerksamkeit der Angreifer gefunden haben. :-( So werden auch für Mac OS X regelmäßig Schwachstellen entdeckt, die entweder im Betriebssystem Mac OS X selbst liegen (zum Apple Updater, der auf jedem Apple system aktiviert sein sollte), oder in den Programmen die auf Apple-Rechnern auch zur Verfügung stehen. Diesen Service, die jeweils aktuellen Versionen zu listen, habe ich jetzt eingestellt, es ist einfach zu frustrierend, man kommt sich vor wie Sysiphos. Hier die Tipps: Überall wo es geht "automatisch aktualisieren" oder "automatisch nach Updates suchen" einstellen. 06.03.2009: SeaMonkey 2.0.3 (oder über eingebaute Update-Funktion), 06.03.2010: Firefox Webbrowser 3.6 (oder über Update Funktion: Menue "Hilfe", "Firefox aktualisieren"), 06.03.2010: Thunderbird 3.0.3 E-Mail Programm (oder über Update Funktion), 20.02.2010: OpenOffice 3.2, 18.02.2010: Adobe PDF Reader und Acrobat 9.3.1 oder Help/Check for Updates - Achtung: Adobe will dabei eBay-Desktop installieren :-( - Und noch was zu Adobe Reader und Acrobat - Sie müssen auf jeden Fall JavaScript deaktivieren: Reader Starten, dann Menue "Bearbeiten" > "Voreinstellungen..." > Kategorie "JavaScript" - entfernen Sie den Haken vor der Option "Acrobat JavaScript aktivieren" 12.02.2010: Adobe Shockwave Player 11.5.0.606 (Shockwave) (vormals Macromedia Flash Player) und Adobe Flash Player 10.0.45.2 (vermutlich braucht jedes System nur 1 davon - wichtig in beiden Fällen vorher die alte Version de-installieren) Und noch ein Tipp: im Flash Player Settings Manager sollte man im "Global Notifications Settings Panel" das Check-Intervall für Aktualisierungen auf maximal 7 Tage einstellen, 12.02.2010: AIR (Adobe IntegratedRuntime) 1.5.3.1930 (das ist eine Laufzeitumgebung für Flash), 24.01.2010: RealPlayer 11 (läuft aber nur unter XP oder Vista, Empfehlung von heise.de: De-Installieren, da kaum noch benötigt) 28.11.2009: Opera Browser 10.10, 21.11.2009: Safari Browser 4.0.4, oder über Update-Funktion 07.11.2009: Google Chrome Update 3.0.195.32 (oder über Update Funktion - Schraubenschluessel-Symbol im Menue und dann Punkt "Info zu Google-Chrome"), 26.09.2009: iTunes 9.0.1 (oder über Update-Funktion), 25.09.2009: VLC Player 1.0.2, bzw. unter Extras / Einstellungen "Auto Update" aktivieren, 17.09.2009: QuickTime 7.6.4, 25.06.2009: Java fuer Mac OS X 10.5 Update 4 (oder über Software-Update),
iPhone Ja, auch das iPhone und iPod touch müssen aktualisiert werden, auch dort gibt es Sicherheitsprobleme: 25.06.2009: iPhone OS 3.0,
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4. Vorsicht bei (Phishing-)E-Mails, bei überraschenden Anrufen und auch am BankomatenBei diesem Tipp geht es nicht wirklich um den Schutz des PCs, sondern um den Schutz der eigenen Geldbörse. Das Internet und E-Mail wird immer mehr zum Tummelplatz für alle Formen der Kriminalität. Da gibt es z.B. den "Nigeria-Scam". Da steht z.B. in einem E-Mail, dass der Absender mehr oder weniger legal eine sehr große Summe Geld auf die Seite geschafft hätte und dass er jetzt Ihre Hilfe braucht, um das Geld aus dem Land zu schaffen. Dafür gibt es dann 10% bis 25% Anteil von den vielen Millionen. Aber vorher fragt er nach BlankoUnterschriften, Kontonummern, u.ä. und räumt dann ihr Konto leer. Das mag ziemlich plump sein, aber auch in Österreich fallen darauf jährlich eine ganze Reihe von Leuten rein. Ebenso auf den anderen Schmäh, bei dem Sie ein E-Mail bekommen, dass sie angeblich 1 oder 2 Millionen Euro gewonnen haben. Das klingt zwar toll, stimmt aber nicht. Eine Variation des Tricks behauptet, man hätte in einer Lotterie gewonnen (obwohl man gar nicht gespielt hat). Beim sog. Phishing-Trick bekommt man ein E-Mail von einer Bank, von eBay, dem Internet-Provider oder von Paypal (einem Bezahlservice im Internet)t, das offiziell aussieht und bittet, auf einer Website seinen PIN-Code und/oder sein Passwort einzugeben. Das wäre nötig, um die E-Mail-Adresse zu verifizieren oder um eine Sperrung des Kontos zu verhindern. Das Problem dabei ist, dass diese gefälscht ist, obwohl sie echt aussieht. So führt z.B. der Link http://security.bank999.com:ab3c56w23e8r2t@xyz.net eben nicht auf die website von bank999 führt, sondern nach xyz.net. Aber wer erkennt das schon, wenn das alles so offiziell aussieht? Hier ein paar Regeln:
Ein neuer Trick der Phisher übers Telefon: Die Angreifer schicken ein E-Mail mit der angeblichen Telefonnummer der Bank und bitten um Kontaktaufnahme, z.B. weil die Kredit- oder Bankomatkarte missbraucht würde. Es meldet sich ein Computer oder eine Person und bittet um die Eingabe von Kundennummer/Verfügernummer, PIN und möglicherweise auch TAN, Sicherheitscode der Kreditkarte u.ä. Der Phantasie der Betrüger scheinen keine Grenzen gesetzt: Es Reiseportale, wo Sie angeblich ganz günstige Flüge buchen können, die jedoch nur hinter Ihrer Kreditkarte her sind. Gefunden werden diese Websites über die Suche in Google oder anderen Suchmaschinen. Seien Sie vorsichtig, wenn eine ihnen bisher unbekannte Websites ganz billige Flüge anbietet (was zu gut ist, um wahr zu sein, ist vemutlich auch nicht wahr). Es gibt eine sichere Methode um festzustellen, ob sie wirklich mit der E-Banking Website ihrer Bank (oder einem anderen über SSL gesicherten Webserver) verbunden sind: die Überprüfung des sog. Fingerprints des digitalen Zertifikats ihrer Bank. Auf der Website von e-rating gibt es die Fingerprints der Banken in Österreich. Hilfreich sind die Information zu Phishing beim bsi-fuer-buerger.de/. Und mehr Hintergrundinformation zu Phishing gibt es auch hier auf der sicherheitskultur.at. Geldwäsche (Jobs als Finanzmanager oder Finanzagent, eBay-Tricks oder falsche Vorauszahlungen) Wie schaffen es die Betrüger, an das Geld zu kommen, wo doch eine Überweisung auf ein anderes Konto leicht nachvollziehbar ist. Die Lösung ist eine weitere Betrugstechnik. Der Trick funktioniert so, dass auf Job-Websites Positionen wie "Finanzmanager" oder "Finanzagent" angeboten werden. Oft werden sogar recht hohe Anforderungen gestellt, aber letztendlich braucht der Jobsuchende nur ein Bankkonto (und etwas Naivität). Die Phisher überweisen das Geld von dem "geklauten" Bankkonto auf das Konto des Jobsuchenden, der muss 90% abheben und bar an eine Adresse im Ausland, postlagernd, z.B. durch Western Union, überweisen. Irgendwann kommt die Bank dann der Sache auf die Spur, die Polizei kommt zum Jobsucher und der hat einen kräftigen Prozess und Schadenersatzforderung und möglicherweise Gefängnis wegen Beihilfe zum Betrug am Hals. Noch ein Trick: Betreff: 7858 pro Monat ist vorstellbar - Die Phisher bieten Jobs für "Warenagenten", die die mit ergaunertem Geld bei eBay ersteigerten an die Auftraggeber versenden müssen. Oder die Phisher bezahlen mit dem Geld von den gecrackten Konten entweder Käufe bei eBay, bezahlen jedoch viel zu viel und bitten um Rücküberweisung in bar. Oder sie leisten Vorauszahlungen für Gebrauchtwagen, Ferienwohnungen oder ähnliches, treten vom Verkauf zurück und bitten um Rücküberweisung des Geldes (oder eines Teiles) in bar. Noch eine Aktualisierung - Dezember 2006: Im Web werden jetzt sog. Anti-Phishing Toolbars angeboten, aber heise.de warnt davor. Einige dieser Toobars verhalten sich wie Spyware, sammeln Informationen und haben eine verschlüsselte Verbindung nach außen. Es ist unklar, was über diese Verbindung alles austauscht wird. Es erscheint nicht ratsam, solche Produkte von unbekannter Herkunft einzusetzen. Aktualisierung - April 2008: VoIP macht automatisierte Anrufe immer einfacher. Derzeit versuchen Cyberkriminelle die Angerufenen auf eine Webseite zu locken, damit diese dort - unbewusst - ein teures Abo abschliessen. Dies meldet die Info-Seite Computerbetrug[http://www.computerbetrug.de]. Der Ablauf ist: Das Telefon klingelt und eine Computerstimme fordert dazu auf, die Webseite "nachbarschaftspost.com" zu besuchen, da dort eine persönliche Nachricht vorliege. Auf der Webseite heisst es, man solle seine persönlichen Daten in das Online-Formular eingeben, um die Nachricht abzurufen. Nur im Kleingedruckten erfährt man, dass die Nutzung für 14 Tage kostenfrei ist - danach würden monatliche Kosten von neun Euro fällig, und zwar für zwei Jahre. Dies ist nicht erlaubt und man muss nicht zahlen, denn im Internet gilt ein sehr stark erweitertes Rücktrittsrecht. Der nächste Angriff hat gar nichts mit Computern zu tun, passt aber zum Thema. Da kommt ein Anfruf von der Kreditkartenfirma. Ein freundlicher Herr erklärt Ihnen, dass Ihre Kreditkartennummer missbraucht worden ist, aber dass Sie sich keine Sorgen machen müssen, Sie bekommen alles Geld zurück, die Kreditkartenfirma sei den Betrügern schon auf der Spur. Zur Verifizierung braucht der Herr aber noch den Sicherheitscode, der hinten auf der Karte steht. Sie geben diesen Code an und sind auch gar nicht erstaunt, dass auf der nächsten Kreditkartenrechnung unbekannte Abbuchungen sind, denn darüber waren Sie ja bereits informiert. Sie beschweren sich auch nicht bei der Kreditkartenfirma, denn Sie glauben ja, dass die das bereits wissen und dass Sie ihr automatisch Geld zurück bekommen. Stimmt nur leider nicht, der Anruf war nicht von der Kreditkartenfirma. Noch ein neuer Schmäh sind Anrufe, man hätte in einem Wettbewerb gewonnen und man bräuchte nur eine Kontonummer anzugeben, dann würde das Geld überwiesen. NEIN, es wird vom Konto runtergebucht (was auch ohne Abbuchungsermächtigung möglich ist). Bankomatkassen Das nächste Problem sind Bankomatkassen. Achten Sie bei Bankomatkassen und auch im Supermarkt ganz konsequent darauf, dass niemand sehen kann, wie Sie ihren PIN-Code eingeben. Speziell im Supermarkt kann das schwer sein. In diesem Fall zahlen Sie lieber bar. Diejenigen, die Ihnen über die Schulter schauen, können weit entfernt sein, z.B. hinter einem Fenster auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Wenn Ihr PIN-Code bekannt ist, wird Ihnen als nächstes die Karte entwendet und dann wird ganz schnell der maximale Betrag abgehoben. Und das sind in Österreich meist 3000 Euros. Was können Sie tun?
Leider notwendige Aktualisierung - Mai 2006: Ein Angriff auf Handynutzer: Die Angreifer rufen automatisiert wahllos Handys an, legen sofort auf. Das Handy zeigt einen "entgangenen Anruf". Die Nummer, die hinterlassen wurde, ist eine teure Mehrwertnummer. Falls die Handybesitzer dort anrufen, so wird der Anrufer in einer Warteschleife gehalten bis die Frustration höher ist als die Neugier. Das heißt, vor dem automatischen Zurückrufen eines entgangenen Anrufs sollten Sie zuerst schauen, ob das nicht eine teure Nummer ist, bzw. rufen Sie überhaupt nur zurück, wenn Sie die Nummer kennen. April 2008: Ähnlich funktioniert das auch mit einem SMS, man habe eine wichtige Nachricht und müsse irgendwo anrufen, auch das ist dann eine Mehrwertnummer oder ein kostenpflichtiger SMS-Chat.
Was machen die sog. Dialer? Dialer (Einwähler) sind Programme, die bestimmen, wie sich ein Rechner über Telefon in das Internet einwählt. Bösartige Dialer sind gefährlich für alle, die über Modem, Telefon oder ISDN ins Internet gehen. Diese Software tarnt sich oft als "Zugriffssoftware" oder "Download-Beschleunigungssoftware", besonders auf Sex-Seiten, aber auch auf Seiten für Schüler und Hausfrauen (Hausaufgaben, Kochrezepte, Horoskope, Klingeltöne, etc.). Extreme Vorsicht, wenn beim Besuch einer Website auf Ihrem Rechner etwas installiert werden soll. Diese Software bewirkt dann, dass Ihr Rechner in Zukunft nur noch über spezielle, sehr teure Mehrwertnummern ins Internet geht. Gefährdet sind auch xDSL-Benutzer die das Telefon-Modem aus früheren Zeiten noch eingesteckt haben. Kostenlose Hilfe gibt es unter http://www.trojaner-info.de/oder http://www.dialer-control.de/ Wie schützt man sich gegen Dialer?
Ab Ende 2004 dürfen in Österreich nur noch ganz spezielle Nummern für Einwahltricks verwendet werden und die werden automatisch gesperrt. Ansonsten kann man Beschwerde gegen die Rechnung bei der Telekom einreichen. Ebenfalls neu ist der Trick, nicht über Mehrwertnummern, sondern über Satelittenanschlüsse zu gehen (0088 ...), das kostet dann satte 3,67 Euro pro Minute. Aber es gibt noch mehr Betrugsversuche mit Mehrwertnummer, z.B. über SMS mit Mehrwertnummern, der österreische Internet-Ombudsmann berichtet darüber. Dabei geht es darum, dass jemand, z.B. auf einer Website seine Handynummer angibt und nun kostenpflichtige SMS zugesendet bekommt. Es gibt nun bei allen Anbietern eine Sperre gegen solche "Dienste".
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5. Betrug im Internet, vermeintliche Gratis-Angebote, Bezahlen im Internet und ein paar eBay-TippsLeider finden sich im Internet jede Menge Websites, die versuchen, unvorsichtige Benutzer reinzulegen. Dabei geht es oft im vermeintlich kostenlose Angebote, bei denen aber irgendwo auf der Website verborgen steht, dass Sie in bestimmten Fällen (z.B. indem Sie auf ein SMS antworten) einen kostenpflichtigen Vertrag abschließen. Nur den Konsumentenschutzregeln haben Sie dann für eine bestimmte Zeit ein sehr weitgehendes Rücktrittsrecht, Sie erfahren jedoch vom vermeintlichen Vertragsabschluss erst dann, wenn Sie nach einiger Zeit Mahnungen für nicht erfolgte monatliche Zahlungen bekommen. Oft ist es dann für einen Rücktritt eigentlich zu spät. Weiter unten gibt es 2 Hilfsstellen, die evtl. trotzdem noch helfen können. Wichtig ist: Höchste Vorsicht bei Gratis-Angeboten, bei denen Sie auf aktiv auf etwas reagieren müssen, z.B. ein SMS oder Email. Dies könnte dann ein kostenpflichtiger Vertrag sein. Lesen Sie sich Vertragsbedingungen wirklich gründlich durch. Falls Sie es nicht verstehen, gehen Sie nicht drauf ein. Ein weiterer Schmäh ist an-sich kostenlose Angebote, die aber auch kostenpflichtig angeboten werden. ich weise auf dieser Seite auf eine ganze Reihe von kostenlosen Produkten hin. Wenn Sie nach diesen über Google (o.ä.) suchen, so finden Sie jedoch oft zuerst Websites, die die gleiche Software gegen Entgelt anbieten. (Ja, das dürfen die, leider. Bzw. falls Sie es nicht dürfen, so müsste derjenige klagen, dessen Software hier zu Geld gemacht wird). Es gibt ein solches kostenpflichtiges Angebot z.B. auch für den Einreise-Service ESTA für die USA. Das ist an sich kostenlos, aber über die Suchmaschinen kommen Benutzer oft zuerst auf kostenpflichtige Angebote, die auf ihrer Website sogar korrekt darauf hinweisen, dass dies ein Angebot ist, das auch kostenlos zur Verfügung steht. Einkaufen im Internet kann Vorteile haben, z.B. die Bequemlichkeit oder zum Teil günstigere Preise. Aber es ist auch einige Vorsicht notwendig. So finden sich viele vermeintliche Gratis-Angebote, bei denen im Kleingedruckten oder in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen steht, dass z.B. nur der erste Tag kostenlos ist und dass ein Abonnement für 1 Jahr vereinbart wurde, und das für Dienste, wie IQ testen lassen, sich die Lebenserwartung ausrechnen lassen, aber auch SMS Versand und der Suche nach Vornamen für den Nachwuchs. Oft kommt dann nach einiger Zeit eine Rechnung mit der Post ins Haus. Die Arbeiterkammer Wien informiert dazu, dass im Internet in Deutschland und Österreich ein sehr weitgehendes Rücktrittsrecht gilt. 7 Tage lang kann man von jedem im Internet geschlossenen Vertrag zurücktreten, die Frist verlängert sich auf 3 Monate, wenn der Kunde nicht korrekt über dieses Rücktrittsrecht informiert wurde (Musterbrief zum Rücktrittsrecht). Die Arbeiterkammer rät: Ruhe bewahren, es ist ihnen noch kein Fall bekannt, wo wirklich auf Zahlung geklagt worden wäre. 2. Tipp: Bei allen solchen Diensten sehr gründlich durchlesen, ob nicht doch noch eine Bezahlung fällig wird. In D. hilft die Verbraucherschutzzentrale. Welche Möglichkeiten gibt es zum sicheren Bezahlen im Internet?
Hier ein paar Tipps.
Hier eine sehr gute Website in Deutschland, die auf aktuelle Bedrohungen hinweist: computerbetrug.de und auch Hinweise auf Rechtsschutz gibt. Ein heißer Tipp in Ö falls Sie Probleme mit (vermeitnlichen) Vertragsabschlüssen oder Einkäufen im Internet haben ist der Internet Ombudsmann. Wer Kinderpornographie und andere illegale Inhalte melden möchte, der findet hier die entsprechende Adresse der Stop-Line in Ö, bzw. in Deutschland oder der Schweiz. Eine sehr empfehlenswerte Broschüre zu sehr vielen Fragen gibt es von der ISPA (der österreichischen Vereigung der Internet-Service Provider): Internet sicher nutzen (PDF, 2,8 MB, viele Seiten mit guten Tipps). eBayEin paar Worte zu eBay und ähnlichen Auktions-Angeboten. Auch hier gibt es mittlerweile sehr viele Betrüger. Das reicht von nie gelieferten Waren bis zu schlechter Qualität. Eine gewisse Absicherung findet über die Beurteilung durch die früheren Kunden statt, aber auch das können clevere Betrüger fälschen oder simulieren. Eine andere Absicherungsmöglichkeit ist, wenn das Geld erst mal nur an eBay eingezahlt wird und vom Kunden erst nach Erhalt der Ware freigegeben wird. Dies ist sehr sicher, aber kostet extra. Bei großen Beträgen lohnt das auf jeden Fall. Man kann auch während der Auktion selbst bereits mit dem Anbieter Kontakt aufnehmen und sich z.B. eine Telefonnummer geben lassen. Ein Anruf zeigt dann, ob da jemand dran geht. Stimmt die Nummer mit dem Namen im Telefonbuch überein (Telefonbuch im Internet benutzen). Die Website falle-internet.de warnt vor einer Betrugsmasche auf eBay, mit der aktuell offenbar scharenweise unterlegene Bieter abgezockt werden. Hier ein Link zu Sicherheitstipps der ARD zum Thema Auktionen und Sicherheitstipps von eBay. Und hier noch, wie Betrüger eBay für Geldwäsche verwenden.
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6. Gefährliche Grußkarten und Gefahren bei Messenger SystemenJetzt kommt wieder die Zeit der Grußkarten und die sind alles andere als ungefährlich. Wie oben bereits erwähnt, können sich in vielen Mediaformaten, z.B. Flash und Shockwave, aber auch JPEGs, GIFs und in vielen Videoformaten Schädlinge verstecken. Ich klicke auf die Anhänge von Grußkarten-Emails und auf ihre Links grundsätzlich nicht. Hier ein alter Artikel zu den Gefahren von Grußkarten, wo Angreifer Websites mit kostenlosen Grußkarten einrichten, die beim Abspielen der Karte dann Schadsoftware auf dem Rechner des Empfängers installieren. Manchmal sieht das dann so aus, dass er Empfänger sogar ausdrücklich der Installation von Software zustimmen muss, manchmal wird ihm die Software auch heimlich installiert. Auch heise.de berichtet über Weihnachtswürmer. Auch bei der Nutzung von Messenger Systemen können Angriffe stattfinden. So gibt es Schadsoftware, die sich heimlich in einen Chat-Dialog hineinhängt und zusätzlich zum Dialog zwischen den Bekannten noch einen Text wie "Schau mal auf das Foto" versendet, mit einem Link auf ein Datei, z.B. im .png Format. Weil der Hinweis im Rahmen eines Dialogs mit einer vertrauten Person abläuft ist die Chance groß, dass der Empfänger diesem Link vertraut und die Datei öffnet, die sich dann auch auf seinem Rechner installiert und nun heimlich seine Freunde und Bekannten infiziert. Weitere Quellen von schädlichen Programmen sind z.B. auch Bildschirmschoner (Screensaver), Maus-Pointer und alle Arten von kostenlosen Spielen.
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7. Erpressungen im Internet - RansomwareEs gibt immer mehr Berichte über Erpressungsversuche im Internet, Ransomware genannt. Da wird (auf den üblichen Wegen, über Download, E-Mail-Anhang oder ähnliches) eine Schadsoftware installiert, die die Festplatte des Rechners verschlüsselt und dann anbietet, gegen Zahlung einer Erpressungsgebühr von 200$ den Schlüssel zu liefern. Je mehr Opfer darauf einsteigen, desto populärer wird diese Methode in der Unterwelt. Dabei berichten Experten, dass die Verschlüsselung recht leicht zu knacken ist, viele der Hersteller von Antivirensoftware haben mittlerweile Entschlüsselungsroutinen und können auch ohne Zahlung des Lösegelds helfen (z.B. trendmicro.com). - Und außerdem sollte man sowieso häufig genug seine Daten gesichert haben, so dass sich der Schaden auf jeden Fall in Grenzen halten würde. [leichter Wink mit dem Zaunpfahl ;-) ] Bei einem relativ neuen Trick erhält das Opfer ein E-Mail, indem ihm mitgeteilt wird, dass er kostenpflichtige Erotik-Angebote im Internet in Anspruch genommen hätte, diese aber nicht bezahlt. Der "gerichtliche Streitwert" belaufe sich mittlerweile auf einen fünf- bis sechsstelligen Betrag. Der Empfänger wird aufgefordert, eine Gebuehr von 45 Euro auf das genannte Konto zuüberweisen - sonst würde es zur Anzeige kommen. Ein anderes Mail behauptet, man habe kostenpflichtige Internetdienste in Anspruch genommen, diese aber nicht gezahlt. Zu der Rechnungssumme wuerden außerdem noch Anwaltsgebühren fällig, Details im Anhang. Und wenn man auf den klickt, wird Schadsoftware installiert. Egal, was da per E-Mail angedroht wird, bitte das Mail sofort löschen - solche Sachen würden nie per E-Mail zugestellt. (Ebenfalls nicht per Mail zugestellt werden übrigens Sicherheitsupdates, die heute oft in verschlüsselter Form mit einem Passwort versehen versendet werden, was dazu dient, den Virenscanner zu überlisten).
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8. SPAM, was kann ich dagegen tun?Kurztipp: Vorsicht bei der Weitergabe/Veröffentlichung ihrer Email-Adresse Heute bekommen alle in ihrem E-Mail diese lästigen Werbebotschaften, auch SPAM genannt. Woher bekommen die Spammer Ihre Adresse? Hier die Methoden:
Sich effektiv zu schützen ist recht schwer, auch wenn es heute in vielen E-Mail-Programmen und auch vielen Anbietern bereits gute Spam-Schutzprogramme gibt, die sie auf jeden Fall aktivieren sollten. Hier ein paar weitere Tricks, mit deren Hilfe man zumindest die Menge des Spams in Grenzen halten kann:
Mehr Hintergrundinformation unter dem Stichwort Spam. Ein Sonderaspekt des Spams sind die sog. Phishing-Mails. Mehr dazu weiter unten. Stock Spam Und noch ein Sonderaspekt sind die heißen Börsentipps, die mittlerweile einen großen Anteil des Spamaufkommens ausmachen (stock spam). Dabei wird den Empfängern mitgeteilt, dass eine bestimmte Aktie, die i.d.Regel nur wenige Cent kostet, bald stark im Kurs steigen wird. Das stimmt auch, denn viele der Empfänger dieser E-Mail kaufen diese Aktie. Aber währendessen verkaufen die Versender dieser Mails bereits ihre Aktien und bringen den Kurs wieder zum Absturz. Die Idee, dass man nur schnell genug wieder verkaufen muss, um bei den Gewinnen dabei zu sein, ist zwar grundsätzlich korrekt, in der Praxis ist aber nur der Versender der Emails schnell genug, also: Finger weg von diesen Abenteuern.
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9. Pop-Up Fenster, die nerven und NagwareEs gibt eine neue Klasse von unerwünschter Software, die Nagware genannt wird, weil sie durch ständiges Nörgeln den Anwender zu einem Softwarekauf überreden will. Es funktioniert so, dass entweder eine kostenlose Software angeboten wird, zumeist über Werbebanner auf ganz normalen Websites oder dass gleich mit dem Nörgeln begonnen wird, eine Pop-up öffnet sich und berichtet, dass der Rechner angeblich unsicher sei oder ineffizient oder falsch konfiguriert. Um das Problem zu beheben, soll eine Software installiert werden, die Testversion ist kostenlos, aber diese berichtet dann später, dass der Rechner Probleme hätte, die nur mit der kostenpflichtigen Version behoben werden können. Aber normalerweise dienen die Pop-Up Fenster einfach nur der Werbung. Es gibt mehrere Arten: Im ersten Fall gehen ständig neue Fenster am Schirm auf während Sie im Internet verbunden sind, und das, obwohl Sie gar nicht "surfen". Diese Pop-ups werden durch Programme erzeugt, die Sie (oder jemand anders) auf Ihrem Rechner installiert haben (oft unwissentlich). Kostenlose Hilfe bringen hier von Ad-Aware oder das Produkt von http://www.safer-networking.org/ Wiederum Achtung: Die kostenlose Version von Ad-Aware lädt Aktualisierungen nicht automatisch, man muss selbst daran denken und Ad-Aware läuft auch nur dann, wenn man es explizit aufruft. Der zweite Fall sind die Pop-ups, die auf Websites geschaltet sind. Davon gibt es wiederum 2 verschiedene Arten: Die einen sind richtige Pop-up Fenster, und die lassen sich leicht unterdrücken, z.B. bei Nutzung des Internet Explorers durch die Google Toolbar ( http://toolbar.google.com/intl/de/) oder durch Nutzung des Firefox Webbrowsers. Die andere Version von Pop-Ups sind Animationen über Shockwave oder Flash, die sich, falls die entsprechenden Plug-ins auf dem Rechner installiert sind, in dem Webfenster selbst öffnen. Dagegen gibt es leider noch nichts sofern ich diese Plug-ins verwenden möchte.
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10. Überlegen Sie, ob Sie andere Systeme als Windows, Outlook und Internet Explorer verwenden möchten oder könnenExperten streiten sich beliebig lang über die Sicherheit oder Unsicherheit der Microsoft Systeme. Klar ist dass die Angreifer sich am liebsten dort betätigen, wo die Masse der potentiellen Opfer zu finden ist. Die Windows Systeme, Outlook, Outlook Express und der Internet Explorer (IE) sind daher nun mal ein beliebtes Angriffsziel. Anwender mit Nicht-Microsoft Systemen sind (noch) sicherer im Internet unterwegs, z.B. mit Apple oder Linux Rechnern, oder zumindest mit einem der vielen alternativen Programme für E-mail (z.B. Eudora) und Websurfing, die es auch für die Microsoft Systeme gibt (z.B. Opera oder Firefox). (Eine kleine Warnung für Firefox-Benutzer: unbedingt Link Prefetching abschalten) Der Nachteil eines Nicht-Microsoft Betriebssystems ist, dass man dann eben nicht mehr "Mainstream" ist. Im Mainstream gibt es zwar viele Hackerangriffe, aber auch viel Software (z.B. Spiele) und auch mehr Leute, die einem helfen können, wenn etwas nicht klappt. Ein Apple ist sehr gut für Leute, die wirklich nur E-Mail, Internet surfen und Text- und Graphikverarbeitung machen wollen. Linux ist sehr gut für Leute, die sich die EDV zu ihrem Hobby machen (wollen). Aktualisierung Jan. 2007: der Marktanteil von Apple steigt, d.h. man findet im Freundeskreis durchaus oft jemand, der einem helfen kann, aber gleichzeitig sinkt die Sicherheit der Rechner deutlich, oft über Verwundbarkeiten in Anwendungssoftware, z.B. Quicktime, iTunes, VLC Media Player. So zelebrieren Hacker derzeit den Month of the Apple Bugs. Für alle, die bei Windows bleiben, gibt es eine recht gute Initiative von Microsoft, Bank Austria, eBay, Inode und Computer Associates: "Sicher-im-Internet". Die Website bietet eine gute Zusammenstellung vieler Online-Checks für Privatnutzer. Und für Experten gibt es bei Microsoft auch tonnenweise Sicherheitstipps, z.B. auf http://www.microsoft.com/security/, z.B. sehr gute Anleitungen für viele Probleme. Alle Webbrowser kann man mit etwas Arbeit sicherer machen. Eine gute Anleitung für den Internet Explorer von Microsoft und viele andere ist auf heise.de.
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11. E-Mail TricksEs gibt 2 Möglichkeiten, E-Mail zu nutzen: Die Nutzung von SSL beim Webmail-Login Fast alle Webmaildienste erlauben das Login von einer Seite, die mit SSL verschlüsselt ist, erkennbar am https:// in der Adresszeile. Manche Services, wie z.B. GMX verstecken aber diese Möglichkeit leider. Dringender Vorschlag: schauen Sie, ob Sie wirklich mit https:// einloggen, wenn nicht, dann finden Sie einen sichereren Weg. Der zweite Zugang zu Webmail und zu "traditionellen" Mailservern ist der Abruf über POP3, und auch hier ist die Möglichkeit gegeben, SSL für den Austausch der Passworte zu nutzen. Wie das funktioniert ist auch in dem o.g. Link beschrieben. Vorschaufenster in Outlook und Outlook Express Es gibt neuerdings einige Viren und Würmer, die werden durch die sog. Vorschaufenster noch gefährlicher. Unter dem Vorschaufenster versteht man das separate Fenster rechts unten, in dem der Inhalt von Mails angezeigt wird, ohne dass das Mail durch Doppel-Klick explizit geöffnet wird. Das ist zwar bequem, aber auch etwas gefährlich. In diesem Fenster erscheint nämlich das Mail immer dann, wenn es durch einfachen Klick in der oberen Hälfte (wo die Subjects oder Betreffs stehen) aktiviert wird. Diese Aktivierung geschieht aber z.B. auch implizit durch das Löschen des vorherigen Mails. Und diese Aktivierung ist auch nötig, um ein Mail zu löschen. Das bedeutet, dass bei einem aktivierten Vorschaufenster ein Mail, das Sie ohne es zu lesen sofort löschen möchten (z.B. weil Sie gar keine Penisvergrößerung wünschen, evtl. haben Sie nicht mal einen solchen) erst mal angezeigt und damit auch ausgeführt wird. Das ist nicht gut. Die Lösung: Abschalten der Vorschaufenster. Für Outlook Express geht das so:
Für Outlook gibt es zusätzlich noch die sog. Autovorschau, auch die sollte ausgeschaltet werden, und zwar so:
Verschicken Sie Späße nur als BlindkopieDie meisten von uns bekommen von ihren Freunden und Bekannten regelmäßig die neuesten Witze, bunten Bilder oder Sinnsprüche zugesandt. Leider wird das oft über die Adresszeile "An:", bzw. "To:" gemacht. Das bedeutet aber leider, dass alle Empfänger die E-mail-Adressen aller anderen Empfänger sehen. Und nicht nur das, auch die Personen, an die das Mail dann wiederum weitergeleitet wird, sehen wiederum alle früheren Empfänger. Und wenn bei einem der Empfänger dann eine Infektion mit einem Trojaner entsteht, so werden alle diese Adressen für Spam verwendet. Das kann leicht vermieden werden, indem die Empfängeradressen in das 3. Adressfeld (nach "An:" und "Kopie") eingegeben werden. Dieses Feld heißt entweder "Blindkopie" oder "BC". Adressen in diesem Feld werden nur dem jeweiligen Empfänger selbst angezeigt und keiner anderen Person. Bei manchen E-Mail-Programmen muss dieses Feld erst im Menü aktiviert werden, aber jedes Programm bietet diese Option.
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12. Kindersicher im InternetDies ist leider ein Thema, zu dem ich keine wirklich guten Auskünfte geben kann. Hier aber zumindest ein Link auf eine Studie entsprechender Software: Safer Internet, Protecting Our Children on the Internet using Content Filtering and Parental Control Techniques. 2007 (pdf). Leider kam bei den Testern keine große Begeisterung für die Qualität der Software auf, vermutlich ist die Aufgabenstellung, erwünschte und unerwünschte Inhalte sicher zu unterscheiden, einfach zu komplex. Die Seite 10 gibt einen Überblick über das Angebot.
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13. Jeder Rechner, der mit dem Internet kommuniziert, braucht eine FirewallKurztipp: Firewall aktivieren oder aktiviert lassen (jedes Betriebssystem) Schutz gegen Schadsoftware ist wichtig, aber nicht ausreichend. Jeder Rechner im Internet, speziell wenn er längere Zeit im Internet präsent ist, wird automatisch zum Angriffsziel für Hacker. Das bedeutet, dass jeder Rechner mit Außenkontakten eine Firewall benötigt. Für Rechner mit Windows XP oder Vista ist eine solche (wenn auch in sehr einfacher Ausführung) bereits installiert und darf nicht de-aktiviert werden. Ein ungeschützter Rechner ohne Firewall und aktuelle Software im Internet braucht im Durchschnitt zwischen 5 und 12 Minuten bis er infiziert worden ist. Wenn Sie ein älteres Windows-System nutzen oder eine bessere Firewall wünschen, so gibt es z.B. eine kostenlose Firewall von http://www.zonelabs.com/, die leicht auf jedem Rechner zu installieren ist. (Achtung, die neueste Version bietet die kostenlose Probenutzung der kommerziellen Version an. Die kann dann aber später nur schwer de-installiert werden, daher auf keinen Fall diese Probenutzung annehmen). (Hier gibt es weitere kostenlose Firewall-Programme - Ganz hinten in diesem Text gibt es alternative kostenlose Software-Angebote von der BSI) Nachdem die Firewall installiert und aktiviert ist, beginnt normalerweise der manchmal etwas mühsame Prozess des "Trainings" der Firewall. Wenn bei eine Firewall so arbeitet, dass sie auch den Verkehr nach außen kontrolliert (das ist sehr zu empfehlen), so fragt sie bei Netzaktivitäten die sie zum ersten mal beobachtet nach, ob diese erlaubt werden sollen oder nicht. Diese Fragen können manchmal nicht so leicht zu beantworten sein. Wenn die Frage lautet "wollen sie MS Word Zugriff zum Internet erlauben?" so kann man noch abschätzen, ob man das möchte oder nicht. Wenn aber kommt "wollen sie dw20.exe Zugriff zum Internet erlauben?" so ist das schon schwieriger. Mein Tipp dazu ist, dass man dann "dw20.exe" in eine Suchmaschine eingibt. Dabei lernt man dann sehr schnell, dass dies der Prozess ist, der MS Office 2003 Fehlerberichte an Microsoft sendet. Ob Sie das möchten oder nicht, ist dann Ihre Entscheidung. Oft ist es offensichtlich, was der Hintergrund der Frage ist. Wenn Sie z.B. gerade eine neue Software installiert haben und diese zum ersten Mal starten, so ist es ziemlich wahrscheinlich, dass eine entsprechende Frage von dieser Software initiiert wurde. Ob Sie dieser Software den Zugriff gestatten hängt dann von Ihnen ab, einem Webbrowser wird man den Zugriff wohl besser gestatten, aber wenn es ein Programm zum Editieren von Fotos ist, so ist der Internetzugriff evtl. nicht wirklich benötigt. Später können alle diese Einstellungen im Firewall natürlich noch jederzeit geändert werden. Oft ist es am einfachsten, alle Einträge zu einem gewissen Programm zu löschen und dann beginnt beim nächsten Aufruf der Dialog zu diesem Programm eben wieder von vorn. Nach Installation und Konfiguration einer Firewall sollte man immer den Erfolg überprüfen, indem man einen der zahlreichen kostenlosen Sicherheitschecks im Internet nutzt.
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Für Fortgeschrittene: Bei der Installation von Windows wird das Verzeichnis "Eigene Dateien" in einem Systemordner angelegt, der tief in "Dokumente und Einstellungen" versteckt wird. Nachteil ist, dass bei einem Schaden an diesem Benutzerprofil die Dateien manchmal nicht mehr zu erreichen sind. Es gibt aber die Möglichkeit, "Eigene Dateien" wo anders hin zu legen, z.B. "C:\Eigene Dateien" oder evt. noch besser, in eine separate Partition. Dies tut man, indem man einen leeren Ordner an geeigneter Stelle anlegt, in den man den gesamten Inhalt von "Eigene Dateien" hineinkopiert. Dann, zurück auf dem Desktop, gibt man "Eigene Dateien" über die rechte Maustaste - Eigenschaften einen neuen Zielordner, nämlich den eben erzeugten. Etwas komplizierter, aber auch möglich, ist, die Zieldateien für Outlook und für die Favoriten an andere Stellen zu legen, weg aus den Systemordnern. (bei Experimenten mit Outlook sollte aber auf jeden Fall zuerst eine Sicherung der .pst-Datei erstellt werden).
Weiterführende InformationenHintergründe, z.B. über die Business Modelle hinter der Malware gibt es an anderer Stelle. Das bundesdeutsche BSI (Bundesamt für Sicherheit im Informationswesen) bietet übrigens auf der Website http://www.bsi-fuer-buerger.de/ jede Menge Informationen für Heim-PC Nutzer und unter Download / Programme auch Links zu kostenloser Schutzsoftware (z.Teil die gleiche, die ich hier empfehle). Ebenfalls sehr hilfreich sind die Tipps auf klicksafe.de zu vielen wichtigen Themen, z.B. Chatten, Social Networking, etc., speziell auch für Jugendliche. Für die Absicherung von Firmeninfrastruktur sind die Vorschläge natürlich ein wenig komplexer, Hinweise dazu gibt es unter Grundlagen einer Härtung der Firmen-IT und in detaillierter Form unter Informationssicherheit und das Eisbergprinzip.
Dieser Text darf gern an Freunde und Bekannte weiterverteilt oder auch von Firmen (mit Referenz zur Herkunft), z.B. im Firmen-Intranet veröffentlicht werden
Rückfragen und Anregungen zu diesem Text bitte an den Webmaster Philipp Schaumann, http://sicherheitskultur.at/
Copyright-Hinweis:
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