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Speziell für Jugendliche Internet-Nutzer wurde die Website Young Data entwickelt (deutsprachig, trotz des Titels). Dort werden Informationen rund um Datenschutz auf Social Networks, den Messaging Apps with Skype, Snapchat, WhatsApp, der Sicherheit von Smartphones und auch zu Themen wie Mobbing gegeben.

Dieser Artikel ist Teil einer ganzen Serie zu Wie bin ich im Internet sicher unterwegs?

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Wo bekomme ich Hilfe bei Problemen im Internet? (Hasspostings, Betrug, Cyber-Mobbing, Identitätsdiebstahl, Verleumdung, Verhetzung)

Zusammengestellt von Philipp Schaumann, letzte Änderungen Sept. 2016

Letzte Ergänzungen April 2017:
Recht interessant: Die Cybercrime Reports des BKAs in Wien (hier Cybercrime Report 2011, 2012, 2013, 2014, 2015). Die Polizei ermutigt, Kriminalität im Internet anzuzeigen und berichtet von Erfolgen bei der Fahndung. Und fast die Hälfte der Fälle in Österreich kann auf Täter in Österreich zurückgeführt werden, gefolgt von Tätern aus Deutschland.

 

Illegale Inhalte im Internet (Wiederbetätigung und Kinder-Pornographie)

Auch im Internet findet sich wie "im richtigen Leben" reichlich Illegales. Hier im ersten Abschnitt behandele ich die Fragestellung was ich tun kann, wenn ich nicht persönlich betroffen bin. Da geht es zum Beispiel darum, dass ich bei einer Suche auf eine Website stoße, auf der sich Kinderpornographie befindet oder auf der Volksverhetzung, Lügen über das Dritte Reich oder das was in Österreich als Wiederbetätigung bezeichnet wird, zu finden ist. D.h. es geht um alles, von dem Sie annehmen, das wäre verboten.

Wer Kinderpornographie und andere illegale Inhalte melden möchte, der wendet sich an eine der folgenden Stellen:

Österreich



in Österreich an http://www.stopline.at/

Oder bei den diversen Meldestellen der Kriminalpolizei.

Oder ab 2012 auch die spezielle Meldestelle gegen Cyberkriminalität vom Innenministerium unter der E-Mail
against-cybercrime@bmi.gv.at

Deutschland



bei http://www.internet-beschwerdestelle.de können Anwender Beschwerden einreichen über illegale, volksverhetzende, pornografische, Gewalt darstellende (und mehr) Inhalte.

Oder bei Jugendschutzthemen:
http://www.jugendschutz.net/hotline/index.html

Schweiz



in der Schweiz an Koordinationsstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (KOBIK).

Sie kümmern sich um harte Pornografie (sexuelle Handlungen mit Kindern, Tieren, menschlichen Ausscheidungen, Gewalttätigkeiten), andere Gewaltdarstellungen ("Brutalos"), Extremismus, Rassismus, unbefugtes Eindringen in Computersysteme, Kreditkartenmissbrauch, Urheberrechtsverletzungen, illegalen Waffenhandel



Zu Jugendschutz.net aus einem Text von Buerger-CERT:

Immer mehr Verstöße gegen den Jugendschutz im Web 2.0

Im Jahr 2010 kontrollierte die Plattform jugendschutz.net insgesamt 39.000 Internetangebote, wobei rund 6.000 unzulässige Beitraege in Web 2.0-Anwendungen festgestellt wurden. Dies geht aus dem Jahresbericht 2010 der Organisation hervor.

Bei den jugendgefährdenden Inhalten handelte es sich etwa um Videos, die zu gefährlichen Würgespielen animieren, bösartige Geruechte in Communities oder rassistische Kommentare. In vier von fünf Faellen in Deutschland konnten Verstöße durch Kontakte zu Providern schnell beseitigt werden. Im Ausland konnte bei 80 Prozent der absolut unzulässigen Fälle (etwa Kinderpornografie, Nazi-Propaganda und Exekutionsvideos) eine Löschung der Beiträge erreicht werden.

Bei jugendgefährdenden Inhalten lag die Quote bei etwa 33 Prozent. Im Jahr 2010 gingen bei jugendschutz.net mehr als 10.000 Hinweise aus der Bevölkerung ein. Nutzer, die unzulässige Inhalte im Internet finden, koennen diese unter der E-Mail-Adresse hotline@jugendschutz.net melden.

Hier ein Artikel von mir zur Kinderpornographie-Problematik.

 

 

 

Betrug im Internet - was tun, wenn man schon reingefallen ist?

In diesem Abschnitt geht es um die Problematik, dass jemand durch Betrug im Internet geschädigt wurde. Dafür gibt es reichlich Beispiele, Internet-Betrug ist einer der am stärksten wachsenden Kriminalitätsbereich. Auf einer anderer Seite beschreibe ich Phishing, und wiederum woanders viele der verschiedenen Formen von Betrug im Internet. Eine große Gruppe davon läuft unter Abofalle. Es wird ein Dienst kostenlos angeboten, aber im Kleigedruckten steht, dass bei fehlender Kündigung innerhalb von einer kurzen Zeit automatisch ein Abo (oft zu horrenden Gebühren zustande kommt). Dagegen hilft, bei kostenlosen Angeboten sehr sehr vorsichtig zu sein und sich solche Texte sehr gründlich durczulesen, im Leben gibt es nur weniges, was wirklich kostenlos ist. Unter dem vorigen Link habe ich viele Informationen, z.B. zum weitgehenden Rücktrittsrecht, gesammelt. Hier noch ein ausführlicher Artikel zu solchen Betrugsformen: Dark Patterns are designed to trick you (and they’re all over the Web).

Die Arbeiterkammer Wien informiert dazu, dass im Internet in Deutschland und Österreich ein sehr weitgehendes Rücktrittsrecht gilt. 7 Tage lang kann man von jedem im Internet geschlossenen Vertrag zurücktreten, die Frist verlängert sich auf 3 Monate, wenn der Kunde nicht korrekt über dieses Rücktrittsrecht informiert wurde (Musterbrief zum Rücktrittsrecht). Die Arbeiterkammer rät: Ruhe bewahren, es ist ihnen noch kein Fall bekannt, wo wirklich auf Zahlung geklagt worden wäre. 2. Tipp: Bei allen solchen Diensten sehr gründlich durchlesen, ob nicht doch noch eine Bezahlung fällig wird. In D. hilft die Verbraucherschutzzentrale.

Und hier noch eine Verlinkung zu meinem Artikel zur Problematik Erpressungen im Internet - Ransomware.

Falls Sie das Gefühl haben, Phishing-Opfer in Bezug auf ihre Bankverbindung zu sein, d.h. während ihrer Netbanking-Sitzung traten "komische Effekte" auf oder auf ihrem Konto gibt es überraschende Abbuchungen, so wenden Sie sich bitte so schnell wie möglich an das Helpdesk ihrer Bank.

Computerbetrug.de

 

In allen Betrugsfällen die nicht ihre Bank betreffen finden Sie Hilfe bei einer dieser Stellen:

In Deutschland gibt es diese Stelle: computerbetrug.de, die auf aktuelle Bedrohungen hinweist und auch Hinweise auf Rechtsschutz gibt.

www.ombudsmann.at

 

Ein heißer Tipp in Ö falls Sie Probleme mit (vermeintlichen) Vertragsabschlüssen oder Einkäufen im Internet haben ist der Internet Ombudsmann. Diese Stelle kann nicht nur rechtlich beraten, sondern in vielen Fällen konkret helfen indem sie mit den Firmen verhandelt. Ab 2013 können auf der Website auch direkt Beschwerden eingegeben werden oder Anfragen gestellt werden. Außerdem gibt es Tipps zu Online Shopping, Fotos im Internet und Smartphone Apps.

Noch einmal Österreich:

Finanzmarkaufsicht Österreich

Die Finanzmarktaufsicht (FMA) in Österreich informiert auf ihrer Website über Verbraucher-, Anleger- und Gläubigerschutz, bietet eine Schlichtungsstelle und veröffentlicht Warnmeldungen. Außerdem gibt es Beschwerdeformulare für Beschwerden über Banken und andere Kreditinstitute, Versicherungen und ähnliche.

http://www.icc-austria.org/http://www.icc-deutschland.de/http://www.icc-switzerland.ch/

 

Rechtsberatung für Firmen in Betrugsfällen bieten die ICCs (International Chamber of Commerce) allen ihren Mitgliedern. Es gibt dort sehr umfangreiche Expertise zu allen Fragen der Wirtschaftskriminalität und der Durchsetzbarkeit von Recht im internationalen Kontext. Die ICC tritt auch als Schiedsgerichtbarkeit auf.

 

Zentrale Ansprechstellen für deutsche Firmen die von Cyberkriminalität betroffen sind

Ebenfalls für Firmen, diesmal in Deutschland, gibt es die allianz-fuer-cybersicherheit des BSI. Die zentralen Ansprechstellen in jedem Bundesland in D finden sich in der Broschüre des BKAs Handlungsempfehlungen für die Wirtschaft in Fällen von Cyberkriminalität ab Seite 25. Privatpersonen werden gebeten, sich an die nächste Polizeidienststelle zu wenden.

 

 

 

Hasspostings, Identitätsdiebstahl, Verleumdung

Hasspostings

Die Problematik der Hasspostings wird 2016 heftig in allen Medien behandelt. Aber dagegen kann man sich durchaus wehren. Strafrechtlich kann jeder Anzeige erstatten wenn menschenverachtende Äußerungen veröffentlicht werden. Wenn dies vom Betreiber der Internet-Präsenz (z.B. der Facebook-Seite selbst geschieht), so kann dies sofort geschehen. Wenn es ein fremdes Posting auf einer Website/Social Network Seite ist, so muss der Betreiber informiert werden und aufgefordert, dies (in angemessener Zeit) zu entfernen. Wenn er dies nicht tut, so macht sich der Betreiber strafbar. (Und es gibt auch Verurteilungen)

Daneben kann der Betroffene selbst zivilrechtlich auf Schadenersatz klagen, hier ein Artikel dazu aus dem FALTER 42/16 (gebührenpflichtig). Dort steht: "Das Medienrecht, aber auch zivilrechtliche Bestimmungen geben Betroffenen durchaus ein juristisches Arsenal an die Hand. Windhager rät Betroffenen, sie sollten sich umgehend mittels Screenshots oder durch das Herunterladen der Seite die Beweise sichern. Wer einen anderen öffentlich beleidige, verspotte oder herabwürdige, sei nämlich entschädigungspflichtig. Ein paar hundert Euro seien oft schon drin. Aber auch die Betreiber der Facebook-Seiten können belangt werden, etwa wenn sie den Aufforderungen Betroffener, ein Posting zu löschen, nicht umgehend nachkommen." Viel mehr rechtliche Details finden sich im gleich verlinkten Ratgeber.

Daneben kann man sich natürlich auch, wie etwas weiter unten beschrieben, sich an Abuse- oder Compliance-Officer der Betreiber (Facebook, etc.) wenden.

Eine gute Hilfestellung kommt von der EU-Initiative saferinternet.at. Sie haben Ende 2016 einen speziellen Ratgeber zum Umgang mit Hasspostings (PDF) herausgegeben und zeigen darin, was jede/r Einzelne gegen Hass im Netz tun kann. Das deutsche Gegenstücke zu saferinternet.at ist übrigens klicksafe.de.

Was bietet der Leitfaden?

  • Detaillierte Schritt-für-Schritt-Anleitungen, um Hasspostings in Sozialen Netzwerken wie Facebook, Instagram, YouTube, Twitter und Ask.fm zu melden
  • Liste mit relevanten Meldestellen in Österreich
  • Überblick über die rechtliche Situation in Österreich: Wann ist ein Posting strafbar? Wie erstattet man Anzeige?
  • Strategien zur Gegenrede („Counter Speech“)
  • Informationen zu Beratungsstellen und Schulungsangeboten in ganz Österreich
  • Sammlung weiterführender Literatur und Materialien

Identitätsdiebstahl und Verleumdung

Bei der Problematik des Identitätsdiebstahls geht es darum, dass jemand unautorisiert im Internet unter ihrem Namen auftritt, z.B. auf Twitter, Facebook oder ähnlichem. Dies kann Firmen passieren und auch Privatpersonen.

Die Opfer können sich oft selbst auf relativ einfachem Weg dagegen wehren. Alle seriösen Website-Betreiber, z.B. Facebook, Twitter, Wordpress, Google, Hotmail, Gmail, etc., haben sog. Abuse- oder Compliance-Officer an die sich jeder wenden kann, der von Identitätsdiebstahl betroffen ist.

Um Missbrauch dieser Beschwerdestellen zu verhindern müssen diese natürlich irgendwie sicherstellen dass nicht auf diese Weise ein legitimer Webauftritt vom Netz genommen wird. Dies geschieht bei missbräuchlicher Verwendung eines Markennamens und eines Logos dadurch, dass das Unternehmen glaubhaft darlegt, der Eigentümer dieses Markennamens und Logos zu sein (Firmenbuchauszug, etc.).

Wenn die Identität einer Privatperson missbraucht wird, z.B. indem unter gleichem Namen und mit dem Foto der Person auf Social Networking Webseiten [hinter dem Link gibt es viel mehr über Bedrohungen bei Social Networking] aufgetreten wird, so sollte es für die Glaubhaftmachung ausreichen, aufzuzeigen, dass das Foto auf der gefälschten Seite mit dem legitimen Webauftritt der Person übereinstimmt, bzw. dieselbe Person zeigt. Ich würde auch ein PDF des Passes beilegen auf dem zu sehen ist, dass ich wirklich die Person bin, um die es geht. Was der Compliance-Officer im konkreten Fall genau benötigt wird in einem Email-Austausch vermutlich zu klären sein, notfalls auch mittels Telefonat. Auf diese Weise wird man jedoch nie die Identität des Täters erfahren können, denn auch die Compliance-Officer sind an den Datenschutz gebunden. Um dies zu erreichen wird eine Anzeige und ein Richterbeschluss notwendig sein.

In schwierigen und schweren Fällen wird es notwendig sein, sich an die Polizei und/oder einen Anwalt zu wenden. Leider kennen sich viele Anwälte mit diesen Prozeduren nicht wirklich gut aus. D.h. es ist wichtig einen Anwalt zu suchen, der Erfahrung mit Abuse im Internet hat. Ein Anwalt wird spätestens dann notwendig sein wenn der Versuch, die schädigenden Inhalte aus dem Web zu entfernen misslingt. Die Polizei wird bei unbekanntem Täter und relativ geringen finanziellen Schäden nicht viel unternehmen können, trotzdem sollte, speziell bei deutlichen Schäden eine Meldung bei der Polizei erfolgen, schon damit die Schwere der Problematik dokumentiert ist und damit mehr Resourcen in diesem Bereich investiert werden.

Eine empfehlenswerte Broschüre zu sehr vielen Fragen gibt es von der ISPA (der österreichischen Vereinigung der Internet-Service Provider): Internet sicher nutzen (PDF, 2,8 MB).

In dem Artikel zur Kinderpornographie-Problematik beschreibe ich übrigens auch, wie große Firmen gegen Betrug im Internet vorgehen können.

Und hier beschreibe ich, wie Privatpersonen ihre Identität in Social Networks schützen oder verteidigen können. In vielen Netzwerken gibt es heute auf jeder Seite einen Button "Missbrauch melden" oder "Report Abuse". Mitarbeiter von Google/Youtube in Italien sind zu Gefängnisstrafen verurteilt worden, weil sie Abuse-Meldungen zu lange ignoriert hatten.

Es gibt für den Schutz der eigenen Reputation heute auch kommerzielle Angebote, sog. Reputation Defender, zu finden über eine Google-Suche.

 

 

Tipps für Opfer von Stalking oder Menschen, die von Ex-Partnern bedroht werden und andere die ihren Fußabdruck im Netz verkleinern wollen

Die folgende Website richtet sich mit ihren Tipps vor allem an Frauen, die bedroht sind und ihren digitalen Fußabdruck im Netz deutlich verkleinern wollen ohne die Kontakt- und Vernetzungsmöglichkeiten die das Internet bietet aufzugeben: DIY ONLINE SECURITY GUIDE FOR EVERY WOMAN. Die Tipps gelten aber nicht nur für Frauen, sondern für jede/jeden der sicherer im Internet unterwegs sein möchte.

Hier der Link zu einen Privacy Test mit deren Hilfe jede/jeder sehen kann, welche Daten fremde Personen über uns sehen können. Die Website gehört wohl zu dem Buch "violet blue: the smart girl's guide to privacy - practical tips for staying safe online".

 

Cyber Stalking und Cyber Bullying - Mobbing

Ein weiteres Problem ist Cyber Stalking und Cyber Bullying. Gegen Stalking gibt es in Deutschland und Österreich rechtliche Sanktionen und Schutzmöglichkeiten. In der Wikipedia finden sich Details zu den Schutzmöglichkeiten bei Stalking. Da dies eine relativ komplexe Materie ist, kann ein Anwalt hilfreich sein (Erstgespräche sind oft kostenlos, bzw. erschwinglich).

http://saferinternet.at

Das deutsche BSI hat eine Seite mit Tipps für Betroffene von Mobbing zusammengestellt.

In Österreich hilft auch saferinternet.at. Es werden viele detaillierte Tipps gegeben, für Jugendliche, für Eltern und Lehrer. Tipps für Schülerinnen und Schüler ab 7. Klassenstufe finden sich unter „Verklickt!“ für einen sicheren Umgang mit digitalen Medien - Ein Medienpaket für den Einsatz im Schulunterricht.

Die Website Klicksafe.de hat 2015 Erste-Hilfe-App bei Cybermobbing zusammengestellt. Die kostenfreie Android-App bietet betroffenen Jugendlichen unter anderem Tipps, wie sie sich verhalten können. Von klicksafe.de gibt es auch eine umfangreiche Liste von interessanten Brochüren, zum Teil gedacht als Unterrichtsmaterialien (auch in englisch, russisch, türkisch und arabisch).

In Österreich kann auch der Internet Ombudsmann bei Belästigungen oder Mobbing auf Facebook helfen, da dort gute Kontakte zu Facebook bestehen (Link siehe weiter oben).

 

 

 

Das Melden von unerwünschten Inhalten, z.B. Aufruf zu Gewalt, Terrorismus in Social Networks

Fast alle Communities bieten die Möglichkeit, direkt online unerwünschte Inhalte zu melden. Dies kann man auch dann tun, wenn man persönlich nicht betroffen ist.

Hier ist z.B. die entsprechende Anleitung von youtube. Für das Melden muss man angemeldet sein, aber sie sagen, dass die Identität des Melders nicht weitergegeben wird. Angeboten werden Kategorien wie: # Datenschutz # Identitätsdiebstahl # Belästigung und Cyberbullying # Bedrohungen # Hasserfüllter Content # Spam und Phishing # Gewalttätiger oder abstoßender Content # Schädlicher, gefährlicher Content # Missbrauch von Kindern # etc.

Hier eine Seite von Facebook. Facebook hat neben jedem Kommentar zu einem Beitrag den Button "Melden". Die Beiträge selbst, bzw. die ganze Seite kann jeder über einen Link in der linken Spalte "Seite melden" markieren. Angeboten werden die Optionen: # Spam oder Betrug # Enthält Hassreden oder greift ein Individuum an # Gewalt, Verbrechen oder Selbstverletzung # Nacktheit, Pornografie oder sexuell expliziter Inhalt.

 


Philipp Schaumann, http://sicherheitskultur.at/


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