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    Was ist neu auf der Website?
14.06.2009: Evil Searches: Google Hacks
28.06.2009: Ergänzungen bei Social Engineering: Twitter and Friends
16.07.2009: Ergänzungen bei Psychologie und Awareness-Training: Mental Models
25.07.2009: Ergänzungen bei Social Engineering: Psychology of being scammed
01.08.2009: Untergrund-Ökonomie mit vielen Betrügern
13.08.2009: 2 Provokationen zu Passwort-Regeln
19.08.2009: Passwort-Failure Modes und Cloud Computing
21.08.2009: Paradoxe Ergebnisse von Vertraulichkeits-Zusicherungen
22.08.2009: Falsche DNA-Spuren legen
08.09.2009: Einige Konzepte der Sicherheitsökonomie
13.09.2009: Ergänzung bei virtuellen Welten, MMORGP
04.10.2009: Aktualisierung zu Spam: Partnerka Networks
06.10.2009: Traurige Aktualisierung: Man-in-the-Browser Angriffe in Deutschland
20.10.2009: De-Anonymisierung von Daten
07.11.2009: Betrug in Social Network Games
11.11.2009: Update bei Smartphones
12.12.2009: Betrug, Informationssicherheit und Psychologie
13.12.2009: Windows 7 Sicherheit
13.12.2009: Gedanken zu Internet-Kriminalität
26.01..2010: Aktualisierung zur Google Affäre
02.02..2010: Neues zur Browser-Identifizierung
13.02..2010: Was Facebook über Nicht-Nutzer sammelt
13.02..2010: Von buerger-cert.de 10 Tipps für Social Networks
13.02..2010: Gedanken zu 'Datendiebstahl'
    Und ständig viele kleine Ergänzungen und Aktualisierungen

Philipp Schaumann

Sicherheitskultur und Informationssicherheit

Wir lesen ständig, dass wir jetzt im Informationszeitalter leben. Der Wert von Unternehmen bestimmt sich (angeblich) in Zukunft durch die Informationen die es hat und die es verarbeitet (ICAP=Intellectual Capital). Daher kommt der Sicherheit dieser Informationen, d.h. der Informationssicherheit, auch eine immer größere Bedeutung zu. Dabei geht es nicht nur um die IT, d.h. die Computer, das Rechenzentrum und ähnliches, sondern es geht auch darum, wie mit den vielen Informationen im Kopf der Mitarbeiter umgegangen wird.

Informationssicherheit ist nur teilweise ein technisches Problem, die eigentliche Herausforderung sind

  • oftmals unzureichendes Sicherheitsbewusstsein im Management
  • mangelnde Erfahrung in risiko-orientierten Denk- und Bewertungsansätzen
  • fehlendes oder unvollständiges Sicherheitskonzept
  • unzureichendes Sicherheitsbewusstsein auf allen Ebenen des Unternehmens
  • mangelnde Katastrophen-Vorsorge, speziell in Kleinunternehmen

Jede Kette ist so sicher, wie ihr schwächstes Glied. D.h. technische Sicherheit ist wichtig, aber organisatorische Sicherheit muss auf dem gleichen Niveau sein. Und genauso wichtig sind Fragen rund um Sicherheit und Firmenkultur - wie kann es ein Unternehmen erreichen, dass jeder einzelne Mitarbeiter sich stärker seiner Rolle im Unternehmen in Bezug auf Sicherheit und Qualität bewusst wird und diese auch aktiv annimmt. Hier gibt es mehr über die Zusammenhänge zwischen Unternehmenskultur und Sicherheitsbewusstsein. Business Ethik ist dabei ein zentraler Punkt.

Ein großes Thema auf der Website ist der schleichende Verlust der Privatsphäre, unsere Spuren im Internet und neue Trends wie Social Networking.

Als kleine Hilfestellung für jedermann habe pflege ich meine ständig aktualiserten Tipps für Heim-PCs. Für Firmen biete ich meine Kurzversion einer Checkliste zur "Härtung" einer Firmen-IT. Der Kern dessen, was m.E. auf technischem Gebiet in der IT-Sicherheit schief läuft, habe ich in diesen Thesen beschrieben.

Wer Schwierigkeiten mit den auf dieser Website erwähnten Begriffen und Abkürzungen hat, dem sei das Glossar der Informationssicherheit empfohlen (pdf, ständig erweitert und aktualisiert, > 100 Seiten, > 1MB).

Viel Spaß beim Stöbern auf der Website - Philipp Schaumann

Zum Impressum nach dem E-Commerce und dem Medien-Gesetz.

Dies ist die Website von Philipp Schaumann, einigen Freunden und Partnern, die alle im Bereich Informationssicherheit (in einem ziemlich weiten Sinne) tätig sind und zu dieser Website beigetragen haben.

Einige von ihnen sind auch Mitglied bei der Initiative Informationssicherheit Austria (IISA), der regelmäßige öffentliche Stammtische zu interessanten Sicherheitsthemen veranstaltet.

Weitere Autoren auf dieser Website sind:

Christian Reiser

Christian Leeb

Thomas Mandl

Max Burger-Scheidlin

Michael Pilz

Heinz Wachmann

Johannes Bergsmann

Michael Krausz

Wolfgang Schnabl

Inhaltsüberblick

Tipps zur Informationssicherheit

Viren, Würmer, Trojaner, Spam, Phishing und die Geschäftsmodelle dahinter

Privatsphäre, ist sie noch zu retten?

Der große Überblick über die Informationssicherheit: Von der Risikoanalyse bis zur Security Policy - die "Eisberg-Reihe"

Die Verantwortung von Technikern - Business Ethik-Fragen

Urban Legends, Hoaxes, Gerüchte

Glossen zu Problemen im Bereich Computer und Informationssicherheit

Aktuelles unter "unverdaute Notizen"

Überblick nach Themen / Sitemap

Kontakt zum Webmaster und Formales


 

Tipps zur Informationssicherheit

 

PC Tipps für EDV-Laien. Aber die Firmen werden das Sicherheitsproblem nicht allein lösen können. Ein riesiges Problem sind die immer größere Zahl von Heimrechnern die mit schnellen Verbindungen im Internet hängen und von Hackern infiziert und dann missbraucht werden. Entweder dringen die Angreifer direkt in den Rechner ein, weil da z.B. kein sog. Firewall installiert ist, oder sie schicken E-Mails mit Anhängen und erreichen durch geschickte Textwahl, dass die Benutzer diesen Anhang ausführen. Dann installieren sie sog. Backdoors oder Trojaner und können diesen Rechner dann für ihre Zwecke nutzen, z.B. zum Versenden von Spam oder Pornographie oder für Betrugsversuche.

Die Computerwelt berichtet April 2004: 80% aller österreichischen Home-PCs sind mit Viren verseucht. Wen das alles ein wenig beunruhigt, sollte meine Tipps für Heim-PCs und Apple Rechner beherzigen.

 

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Viren, Würmer, Trojaner, Spam und das Business Modell dahinter

 

Spam, d.h. die unerwünschten Massen-E-Mails werden zwar immer mehr zu einer Belästigung aller Internetnutzer, aber sie stellen immer noch die harmloseste Form der sog. Schadsoftware dar. Hier werden auch die wirtschaftlichen Hintergründe von Spam, Trojanern und anderen Problemen beleuchtet, denn die Spammer und die Anbieter von Raubkopien müssen ja auch irgendwo ihr Geld herbekommen und das ist der eigentliche Ansatzpunkt: Was ist eigentlich das Business Modell hinter diesen Ärgernissen?

Unter dem obigen Link wird auch das Thema elektronischer Bankraub, d.h. Phishing bearbeitet. Traditioneller Bankraub kommt bei den Profis mehr und mehr aus der Mode. Es ist viel bequemer und vor allem sicherer, irgendwo von Brasilien oder Thailand aus eine große Zahl von Konten auszuräumen.

 

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Die Privatsphäre, ist sie noch zu retten?

 

Ein Aspekt der Datensicherheit ist der Schutz der Privatsphäre (Privacy), d.h. der Schutz der persönlichen Daten.

These 1:

Die Privatsphäre wie wir sie traditionell kennen, nämlich die Tatsache dass es vieles gibt, von dem niemand anderes etwas weiß, geht unwiederbringlich und unaufhaltsam verloren. Technologien, die zur Verfügung stehen, werden auch genutzt, wir bekommen den Teufel nicht wieder in die Flasche zurück, auch wenn wir uns das noch so sehr wünschen

Scott Mc Neal, der Chef der Computerfirma Sun Microsystems: "You have zero privacy. Get over it."

Privatsphäre hat 4 große Aspekte:

  • Wer weiß, wo ich mich gerade befinde? (Location)
  • Wer kann meine Kommunikation mithören oder lesen? (Communication)
  • Wer kann mich mir zuschauen? (Surveillance)
  • Wer weiß, was ich früher mal gemacht habe? (History)

Hier mehr zum Thema Privatsphäre

Ich bin manchmal überrascht, mit welcher Sorglosigkeit viele Kunden im Supermarkt mit der Bankomatkarte bezahlen. Erstens weiß damit die Firma genau, was ich alles kaufe und zweitens ist es kaum möglich, dabei den PIN-Code so einzugeben, dass kein anderer es sieht. Und ruck-zuck ist die Karte geklaut und 3000 Euro sind vom Konto verschwunden. Mehr auch dazu in meinen PC-Tipps für Heim-PCs und Apple Rechner.

 

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Die "Eisberg-Reihe"

 

Im März 2003 kam der erste Band der mittlerweile auf 4 Bände angewachsenen "Eisberg-Reihe", "Informationssicherheit und das Eisberg-Prinzip" heraus. Viele Texte daraus und aus dem Nachfolgebuch, das im März 2004 heraus gekommen ist, befinden sich hier auf der Website in zum Teil erweiterter Form. Trotzdem sind die Bücher natürlich, schon aus "taktilen Gründen", durchaus weiterhin zu empfehlen. Als 3. Band der Serie erschien dann das Glossar, eine gebundene Kurzfassung meines jetzt 100-seitigen Glossar der Informationssicherheit (pdf). Band 4 ist die im Sommer 2005 erschienene Checklistensammlung "Basissicherheit und das Eisbergprinzip", die speziell für KMUs (kleine und mittelständische Unternehmen), die selbst ihren Sicherheitsstandard hinterfragen wollen, sehr zu empfehlen ist. Eine ganz kurze Version einer solchen Checkliste (nur in Stichworten) gibt es hier online.

Klick führt zu den Buchtexten auf der Website

Erweiterte Texte aus den Eisbergbüchern

 

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Die Verantwortung der Techniker - Business Ethik

 

Ein Thema, das mich sehr interessiert sind die Aspekte, die die Business Ethik betreffen, d.h. das moralisch korrekte Verhalten auch am Arbeitsplatz. Dieses Thema hat viele Verbindungen zur Sicherheitsproblematik: ohne ethisch korrektes Verhalten kann es keine Sicherheit geben. Hier gibt es mehr Informationen über die Zusammenhänge zwischen Unternehmenskultur und Sicherheitsbewusstsein und hier Informationen zum Thema Entwicklung eines Business Ethik-Programmes.

Noch ein paar weitere Themen rund um ethische Fragen:

Und hier noch ein sehr interessanter Beitrag zum Thema ganzheitliches Wirtschaften, über die moralisch-ethischen Aspekte in unserem heutigen Wirtschaftstreiben.

 

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Urban Legends, Hoaxes, Gerüchte

 

Also, das fällt nicht so direkt unter Informationssicherheit, aber irgendwie schon. Denn Panikmache ist auch ein Aspekt von Sicherheit, bzw. Unsicherheit. Und über E-Mail lassen sich heute die absurdesten Geschichten in Windeseile weltweit verbreiten und das geschieht auch ständig ("it must be true!! I read it on the Internet!!"). Da ist z.B. die Legende, dass HIV-infizierte Nadeln in Kinosesseln oder in Geldrückgabeschlitzen von Automaten stecken würden. Und etwas ängstliche Gemüter werden davon schon verunsichert. Wenn Sie ein ungewöhnliches E-Mail bekommen, dann schauen Sie lieber auf diese Websites, ob wirklich was dran ist bevor Sie es Ihren Freunden weiterschicken und diesen unnötig Angst machen.

Hier kommen jetzt ein paar Websites, die versuchen, solchen Gerüchten auf den Grund zu gehen. Z.B.

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Direkt relevant für die IT-Sicherheit wird es, wenn diese Hoaxes in der Form von Virenwarnungen daher kommen, hier eine Seite von Symantec zu diesem Thema (englisch). Leider sind auch hier die Detailinfos auf englisch. Fazit: ganz viele der Virenwarnungen sind falsch und zum Teil sogar gefährlich, wenn da z.B. steht, dass man unbedingt eine bestimmte Datei soll oder sofort ein Tool aus dem Internet herunterladen soll.

Nirgendwo werden Säuberungstools per E-Mail verschickt. Solche gibt es zwar, z.B. auf der Symantec Website, aber die muss man sich selbst runterladen.

Hier noch ein Hoax-Lexikon auf Deutsch, von Ikarus, einer österreichischen Anti-Virus Firma. Dabei erwähnen sie auch die vielen unsäglichen Kettenbriefe, zum Teil mit Drohungen von schrecklichem Unglück, wenn das E-Mail nicht weitergeleitet wird. Bitte NICHT weiterleiten. Und noch mal auf deutsch, diesmal vom BSI, einer Einrichtung der bundesdeutschen Regierung.

 

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Glossen zu Problemen im Bereich Computer und Informationssicherheit

 

Experten für IT- und Informationssicherheit schreiben unregelmäßig kleine Glossen zu Computerthemen. Hier z.B.

"Lausige Software" (Philipp Schaumann, Christian Reiser)

Datenschrott - Ich fürchte mich vor falschen Daten (Philipp Schaumann, Christian Reiser)

Die Probleme mit Helpdesks (Philipp Schaumann, Christian Reiser)

Gedankenexperiment zum Thema Privatsphäre (Philipp Schaumann, Christian Reiser)

Wer eigentlich Schuld an der Phishing-Misere (Philipp Schaumann, Christian Reiser)

Ganzheitliches Wirtschaften (Christian H. Leeb)

Taxifahrt + Wozu benötigt die IT Bremsen? (Wolfgang Schnabl)

Does IT matter? + Wird die Welt doch flach? - Auswirkungen der IT (Philipp Schaumann)

Auf meiner Privat-Website gibt es Beispiele für IT-Humor und hier gibt es eine alte Satire "Real Programmers don't use PASCAL (oder die deutsche Version Echte Programierer meiden PASCAL (PDF, 220 KB).

Und außerdem:

Link zu unverdauten Notizen


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Impressum

Offenlegung im Sinne des §§24 und 25 österreichisches Mediengesetzes und § 5 E-Commerce-Gesetz:
Medieninhaber: Philipp Schaumann, A-2384 Breitenfurt bei Wien,
grundlegende Ausrichtung: Förderung der Informationssicherheit
Kontakt

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Die Website wird in Deutschland "gehostet" und natürlich schreibt der Webserver die üblichen Logs mit den IP-Adressen aller Surfer. Es findet jedoch nur die Grundauswertung dieser Logs durch Webalizer Version statt, d.h. es gibt Statistiken über die Zahl der Hits und Pages und Besucher, pro Tag, pro Stunde, etc. Die Details in den Logs, welche IP-Adresse auf welche Seite zugegriffen hat und mit welchem Suchbegriff bei Google, werden von mir nicht abgerufen und vom Betreiber der Website automatisch nach ca. 6 Monaten gelöscht (eine Löschung durch mich ist nicht möglich - es gilt das deutsche Data Retention Gesetz).

Es wird auch kein "böses" Javascript oder andere aktive Inhalte eingesetzt. (Warum der Firefox Sicherheitswarnungen anzeigt, ist mir unerklärlich, Javascript gibt es nur auf den Seiten, auf denen mailto generiert werden). Und wem das jetzt zu technisch war, der findet die Erklärung zu alledem in meinem Text Spuren im Internet.

Wer sich bei mir für den Newsletter anmeldet, der muss natürlich seine Email-Adresse hinterlassen. Weitere Daten werden jedoch von mir nicht erhoben oder gespeichert. Zum Versenden der Newsletter verwende ich hotmail, d.h. auch dort liegen dann in den Logs letztendlich diese Email-Adressen vor, allerdings ohne weitere Datenelemente.


Anmerkung: Die juristischen Formulierungen beruhen auf den Tipps, die Michael Pilz im "Eisbergbuch" gibt.